IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    US Sports    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 19.02.2003

 Sport

   vom 19.02.03

Champions League: Ronaldo stoppt BVB
Langläufer schrammen an WM-Medaille vorbei
Bundesliga: Gladbach verlässt Abstiegsränge
Uefa: VfB guter Dinge, Hertha ruft nach Fans
52 Punkte: Bryant bei L.A. Lakers gefeiert
2. Liga: 1. FC Köln bleibt auf Rekordkurs
Segeln: "Alinghi"-Team vor Unsterblichkeit
F1: Neuer Silberpfeil noch nicht renntauglich
Tyson-Boxkampf
wird zur Posse



 Nachrichten



 Magazin



 Internet

[?]

zurückblättern  ... Chaos um Tyson-Boxkampf ist perfekt

Gemunkelt wurde indes, "The Black Rhino" Etienne veranstalte das Ballyhoo, um vom übertragenen Pay-Per-View Sender Showtime eine höhere Börse zu kassieren als die zugesicherten eine Million Dollar. Für Etienne, der zehn Jahre wegen eines bewaffneten Raubüberfalls im Gefängnis saß, ist das bereits eine Rekordgage. Denn in keinem seiner 26 Kämpfe (24 Siege) zuvor war der 30 Jahre alte Faustkämpfer aus Baton Rouge so fürstlich honoriert worden.

Veranstalter setzten Tyson Pistole auf die Brust

Freiwillig habe Tyson (49 Siege/4 Niederlagen) seine Meinung nicht geändert, ließen Vertraute aus seinem Betreuerteam durchblicken. Auch er wollte mehr Geld als die vertraglich zugesicherten fünf Millionen Dollar plus den Einnahmen aus der Pay-Per-View-Übertragung. Doch dem "Bad Boy" sei gewissermaßen von den Veranstaltern die Pistole auf die Brust gesetzt worden, unter dem Motto: Entweder du boxt oder aber du wirst nie mehr eine Boxlizenz von irgendeinem US-Bundesstaat erhalten. Damit würde der für den 21. Juni angestrebte Revanchekampf gegen WBC-Weltmeister Lennox Lewis platzen. Gegen den Briten hatte er vorigen Juni ebenfalls in Memphis eine vernichtende K.o.-Niederlage hinnehmen müssen. Allerdings kassierte Tyson dafür ein Schmerzensgeld von 20 Millionen Dollar. Annähernd so viel dürfte er auch für die Zweitauflage einstreichen.

Tattoo am Auge hatte Infektion ausgelöst

Das bizarre Schauspiel um den 36-jährigen Tyson erlebte einen nächsten Höhepunkt, als er am Dienstagabend ähnlich vermummt wie Popstar Michael Jackson aus dem Privatjet in Memphis stieg. Die mit hellem Fell abgesetzte Kapuze seiner dunklen, dicken Daunenjacke hatte er weit über den Kopf gezogen, sein gesamtes Gesicht war mit einem Handtuch bedeckt.

Zu verbergen hatte der zwei Mal geschiedene Tyson vor allem sein neues großflächiges Tatoo, das er sich vor neun Tagen um sein linkes Auge verewigen ließ. Dadurch soll sein grippaler Infekt ausgelöst worden sein. Er hatte ihn ans Bett gefesselt. Seit vorigen Mittwoch bis zum Abflug aus seiner Heimatstadt Las Vegas war er nicht mehr zum Training erschienen. Manager Freddie Roach riet deshalb seinem Schützling, nicht zu boxen. Inzwischen sieht auch er die Dinge anders. "Mike sagte mir am Dienstag, er will kämpfen. Und er versicherte mir, er knockt ihn aus. Wir sind nun hier, um zu kämpfen", so Roach beim Eintreffen. Nicht wenige Stimmen verurteilen inzwischen laut, dass Tyson trotz seiner Erkrankung boxen darf.

Von Gunnar Meinhardt, dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


Sonderteil zur Bundesliga
Bundesliga-Special
mit Gewinnspiel »


Skigebiete
Skigebiete im
RZ-Online-Land


Formel 1
Formel 1 bei RZ-Online



Zuletzt geändert am 19. Februar 2003 12:17 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum