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Do 30.01.2003
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Minustemperaturen in ganz Deutschland - Staus und SturmflutSchneefälle auch am Wochenende
Berlin - Winterintermezzo in Deutschland: Ab Freitag sind für das ganze Land Schneefälle und teils frostige Temperaturen vorhergesagt. Am Wochenende müssen sich die Autofahrer ebenfalls auf rutschige Straßen und außerdem auf Staus einstellen. An der Ostseeküste richteten sich die Anwohner indes auf eine Sturmflut ein. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, lenkt derzeit ein von der Nordsee nach Ostdeutschland ziehendes Tief skandinavische Kaltluft nach Deutschland. Für Freitag ist daher mit meist starker Bewölkung und zeitweiligen Schneefällen zu rechnen. Im Bergland kann es zu Schneeverwehungen kommen. Auch kann es in der Nacht zum Samstag mit Temperaturen bis zu minus zehn Grad Celsius in Mittel- und Nordostdeutschland noch einmal klirrend kalt werden. Wochenbeginn eher schmuddelig Für Samstag prognostizierte der DWD zunächst Schneefälle vor allem südlich der Donau. Später soll es dann auch im Westen und Norden schneien. Am Sonntag schneit es im Westen und Nordwesten erneut. Der Wochenbeginn gestaltet sich mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen eher schmuddelig. Autofahrern schwer zugesetzt
Der neuerliche Wintereinbruch hat den Autofahrern in Deutschland schon am Donnerstag schwer zugesetzt. In Bayern fuhren bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn A 92 bei Moosburg neun Fahrzeuge ineinander. Dabei wurden eine Frau schwer und vier weitere Autofahrer leicht verletzt. In Sachsen kollidierten auf der Autobahn A 4 in Höhe der Anschlussstelle Meerane bei Chemnitz zwölf Fahrzeuge. Die Zahl der Verletzten war zunächst unklar. Im Großraum Köln mussten mehrere Autobahnen wegen zahlreicher Unfälle vorübergehend komplett gesperrt werden. Wegen mehrerer Unfälle infolge von Blitzeis wurde in Baden-Württemberg der Autobahnzubringer zur A 81 zwischen Heilbronn und Untergruppenbach ebenfalls gesperrt. ADAC rechnet mit großen Staus Der ADAC rechnet wegen des Beginns der Winterferien in den nördlichen Bundesländern bereits ab Freitagmittag mit dem ersten großen Stauwochenende des Jahres. Mit Staus und Behinderungen sei vor allem auf der A7 Würzburg-Kempten, der A9 Hof-Nürnberg-München, der A3 Würzburg-Nürnberg, der A8 München-Salzburg, der A99 Umfahrung München, der A95/B2 München-Garmisch-Partenkirchen, der A93 Inntaldreieck-Kufstein und der A7/B310 Kempten-Füssen zu rechnen. Warnung vor einer Sturmflut Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) warnte unterdessen vor einer Sturmflut an der Ostseeküste. In der Nacht zum Freitag muss an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit Wasserständen von bis zu einem Meter über Normal gerechnet werden. In der Kieler Bucht sind den Prognosen zufolge kurzzeitig sogar Wasserstandspitzen von 1,20 Meter über Normal möglich. An der vorpommerschen Küste muss mit Hochwasser von etwa 75 Zentimetern gerechnet werden. ddp - Satellitenbild übermittelt vom Deutschen Wetterdienst |
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Zuletzt geändert am 30. Januar 2003 15:45 von aj |
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