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Do 30.01.2003
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| Nicht zu stoppen: Volker Zerbe. |
Acht Tore: Markus Baur bester Schütze
Vor wiederum nur rund 800 Zuschauern war Deutschlands "Handballer des Jahres" und Kapitän Markus Baur (Lemgo/8/5) bester Torschütze. Bei den Jugoslawen überragte Torhüter Arpad Sterbik. Beste Werfer für die Handballer vom Balkan waren Nedeljko Jovanovic (9/2) und der beim SC Magdeburg spielende Nenad Perunicic (6); beide besitzen seit zweieinhalb Jahren bzw. knapp fünf Monaten auch die deutsche Staatsbürgerschaft.
Torwart Ramota musste für Fritz weichen
"Man kennt die Spieler. Das sind absolute Top-Stars. Die sind in der Lage, jedes Spiel zu gewinnen, wenn es in der Mannschaft läuft. Es ist eine exzellente Mannschaft", anerkannte Brand. Torhüter Christian Ramota (Lemgo), der diesmal in der Anfangsformation dem Kieler Henning Fritz weichen musste, hatte auch das Erfolgsrezept parat: "Wenn wir unsere schnelle Mitte weiterspielen können, haben wir eine große Chance."
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| Quer in der Luft: Kreisläufer Christian Schwarzer. |
Jugoslawen mit Top-Torleuten
Anfangs nutzten die deutschen Spieler diese Chance. In der aufmerksamen und beweglichen Abwehr fingen sie die Angriffe der Jugoslawen ab und zogen auf 5:1 (11.) davon. Doch während der EM- Zweite in der Deckung die Bälle erkämpfte, vergab das Team in der Offensive selbst beste Chancen. Ein ums andere Mal kaufte ihnen Jugoslawiens Torhüter Arpad Sterbik, der zusammen mit Dejan Peric das beste Keeper-Duo der WM bildet, den Schneid ab. 53,6 Prozent aller Würfe pariert er.
In Überzahl drei Tore kassiert
So musste die deutsche Mannschaft beim 9:9 (18.) den Ausgleich hinnehmen und beim 10:11 (22.) den ersten Rückstand. In dem fortan ausgeglichenen Spiel wechselte ständig die Führung. Dabei machte das DHB-Team in Überzahl eine unglückliche Figur und kassierte drei Tore. Zudem lief das schnelle Spiel des EM-Zweiten nicht wie gewünscht, so dass das Brand-Team mit 15:16 und damit erstmals bei dieser WM mit einem Rückstand in die Kabine ging.
Nach Wiederanpfiff lag die DHB-Auswahl gar 16:18 (34.) zurück, machte daraus aber dank dreier erfolgreicher Konter eine 19:18- Führung (38.). Immer wieder kassierten die Deutschen Treffer durch Tempogegenstöße der Jugoslawen, weil ihre Torwürfe nicht in Sterbiks Kasten landeten. Letztlich durften sie sich aber über das verdiente Remis freuen.
dpa - Fotos: dpa
Zuletzt geändert am 30. Januar 2003 16:52 von sab
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