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Sa 18.01.2003
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Beckenbauer gegen Reform der Bundesliga"Dem Nachwuchs eine Chance"Franz Beckenbauer wehrt sich gegen Reformpläne für die Fußball-Bundesliga. "Es wird Zeit, dass endlich das Kaputtgerede der Bundesliga aufhört", schrieb der "Kaiser" in einem Beitrag für die Bild-Zeitung. Gleichzeitig empfahl er den Klubs angesichts ungeklärter Fernsehverträge und gewachsener wirtschaftlicher Risiken Einsparungen bei den Personalkosten: "Kader mit 30 Mann sind überflüssig. Mehr als 22 brauchst du nicht." "Wette, es gibt noch viele unentdeckte Fußball-Diamanten in Deutschland" Stattdessen, so der Organisations-Chef der WM 2006, sollte jungen Spielern aus den eigenen Amateuren und dem Nachwuchs eine Chance gegeben werden. "So wie bei Bayern Owen Hargreaves und Markus Feulner", erklärt Beckenbauer: "Ich wette, es gibt noch viel mehr unentdeckte Fußball-Diamanten in Deutschland." "18 ist die ideale Zahl." Insbesondere den Vorschlag einiger Manager zur Aufstockung der Liga lehnt der Aufsichtsrats-Vorsitzende von Bayern München ab: "Nach der Wiedervereinigung hatten wir 1991/92 aus gutem Grund für eine Saison 20 Vereine, um die damals neuen Ost-Klubs zu integrieren. Aber heutzutage gibt es kein vernünftiges Argument, die Liga zu vergrößern. 18 ist die ideale Zahl." Playoffs? - "Finger weg!" Auch von den der Einführung von Playoffs um die Meisterschaft, wie es Leverkusens Finanzmanager Wolfgang Holzhäuser anregte, hält Beckenbauer nichts: "Da kann ich nur sagen: Finger weg! Die Zuschauerzahlen steigen, die Menschen lieben die Bundesliga - weil sie einen klaren Modus mit 34 Spieltagen hat und damit immer einen gerechten Meister produziert. Der Titel soll ja kein Glücksspiel werden." sid |
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Zuletzt geändert am 18. Januar 2003 18:35 von to |
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