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PGA-Turnier von Eichenried: Deutsche "Nobodies" vielversprechend

Langer: Traumstart lässt auf "Heimsieg" hoffen

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Volle Konzentration: Bernhard Langer mit seinem Putter vor dem Start.

Eichenried - Nach einem Traumstart kann Golf-Profi Bernhard Langer mehr denn je auf seinen ersten "Heimsieg" beim Internationalen PGA-Turnier von Eichenried hoffen. Der Anhausener spielte am Eröffnungstag der mit 1,8 Millionen Euro dotierten Veranstaltung vor den Toren Münchens eine hervorragende 64er-Runde (Par 72) und führt damit das Klassement an. "Es lief sehr gut. Aber es sind noch drei Runden zu spielen", meinte Langer, der seine beste Auftaktrunde in Eichenried seit 1989 hinlegte.

Auf Platz zwei liegen die Engländer Ian Poulter, Robert Coles und Richard Bland mit jeweils einem Schlag Rückstand in Lauerstellung. Eine überraschend starke Vorstellung bot "Nobody" Patrick Platz (Trier), der fünf Schläge unter Platzstandard blieb und vorerst auf dem sechsten Rang landete. Der Hamburger Amateur Benjamin Miarka kam dagegen mit einer 68er-Runde zurück ins Klubhaus und belegt nach dem ersten Tag Platz 17 - ebenso wie Lokalmatador Alexander Cejka (München) und Sven Strüver (Hamburg).

Langer in Eichenried: Immer nur vierter Platz

Am späten Nachmittag hatte das Turnier wegen einer Gewitter-Warnung für eine knappe Stunde unterbrochen werden müssen, nach einem Regenguss konnte die Veranstaltung jedoch problemlos fortgesetzt werden. Zum Leidwesen der Veranstalter hatten die Publikumslieblinge Greg Norman (Australien) und Colin Montgomerie (Schottland) vor dem Turnier ihre Teilnahme kurzfristig verletzungsbedingt abgesagt.

Zwölfmal war Langer bereits zuvor in Eichenried an den Start gegangen, es sprangen jedoch "nur" vier zweite Plätze heraus. Diesmal gelangen dem 45-Jährigen, der nach seinem Super-Jahr 2001 immer noch auf einen Turniererfolg wartet, jedoch gleich auf seiner ersten Runde acht Birdies. Und das, obwohl der zweimalige US-Masters-Gewinner noch unter einem Jetlag litt. Erst am Dienstag war Langer, der in der vergangenen Woche noch auf der US-PGA-Tour gespielt hatte, aus Amerika angereist.

Golf bei den Olympischen Spielen: "Das wäre eine Riesensache"

"Eigentlich wäre es mir lieber gewesen, später auf die Runde zu gehen", sagte Deutschlands Vorzeige-Golfer, dem die Strapazen noch anzusehen waren. Über seinen ersten Sieg in Eichenried will er aber noch nicht sprechen: "Dafür ist die Konkurrenz zu stark."

Stattdessen schaltete sich Langer in die Diskussion über die Einführung "seiner" Sportart bei den Sommerspielen in Peking 2008 ein. "Das wäre eine Riesensache", erklärte der Anhausener. Allerdings habe er eine derartige Entscheidung vor den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta erwartet und sei enttäuscht worden.

Christian Pfennig, sid


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Zuletzt geändert am 30. August 2002 11:53 von tea

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