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Rad-Weltcup in Hamburg - Fortsetzung des Tour-Sprinterduells

Zabel fordert McEwen zur Revanche

Hamburg - Das Sprinterduell der Tour de France zwischen Erik Zabel und dem Australier Robbie McEwen geht in die nächste Runde: Beim Weltcuprennen in Hamburg fordert der Titelverteidiger vom Team Telekom am Sonntag (Start 11.00 Uhr) Revanche für seine Niederlage im Kampf um das Grüne Trikot eine Woche zuvor in Paris. Die starke Konkurrenz der weltbesten Klassiker-Spezialisten könnte den Sprintern jedoch einen Strich durch die Rechnung machen.

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Bei der Tour de France lieferten sie sich spannende Sprints: McEwen und Zabel

"Seit ich das Rennen fahre, ist es erst einmal zu einem Massenspurt gekommen. Das war letztes Jahr, als ich gewonnen habe. Sonst haben sich am Ende immer Ausreißer durchgesetzt", erklärt Zabel. Für den Fall, dass es diesmal ähnlich läuft wie 2001, hat sich der 32-Jährige aus Unna viel vorgenommen: "Ich will Robbie natürlich schlagen. Es wäre ein Traum, den Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen."

McEwen: "Einfach gut drauf"

Telekom-Teamsprecher Olaf Ludwig traut das Zabel zu: "Erik brennt vor Ehrgeiz und wird schnellstmöglich versuchen, wieder vor McEwen zu landen", meint der Olympiasieger von 1988. Doch der australische Meister vom belgischen Lotto-Team ist eine Woche nach seinem doppelten Triumph im Finale von Paris immer noch heiß: "Ich bin zurzeit einfach gut drauf." In Frankreich hatte der 30-Jährige zwei Etappen gewonnen und Zabel nur einmal den Vortritt lassen müssen.

Zabel: "Ein Höhepunkt meiner Saison"

Der Deutsche rollte sich schon in dieser Woche wieder ein. Am Donnerstag siegte er beim Kriterium in Duisburg vor Sprintkonkurrent Sven Teutenberg (Mettmann), am Freitag stand die Nacht von Hannover auf seinem Programm. Die Konzentration des Weltranglisten-Ersten ist aber ganz auf die Cyclassics gerichtet: "Das Rennen gehört zu den absoluten Höhepunkten meiner Saison."

Hochkarätiges Feld am Start

Doch die Konkurrenz ist beim sechsten von zehn Weltcuprennen groß, das über anstrengende lange 253 km führt. Besonderes Augenmerk liegt auf dem spanischen Once-Team mit dem Tour-Zweiten Joseba Beloki, dem Tour-Fünften Igor Gonzalez Galdeano, Ex-Weltmeister Abraham Olano sowie dem Ansbacher Jörg Jaksche, der die Tour als bester Deutscher auf Platz 31 beendete. Aus heimischer Sicht machen sich auch der Berliner Jens Voigt (Credit Agricole) sowie die Fahrer der GS-I-Teams Coast und Gerolsteiner Hoffnungen auf den dritten deutschen Hamburg-Sieg nach Jan Ullrich 1997 und Zabel 2001.

Mit noch größeren Ambitionen starten indes der Belgier Johan Museeuw, der im Frühjahr bei Paris-Roubaix seinen zehnten Klassiker gewann und die Weltcup-Gesamtwertung anführt, sowie sein schärfster Verfolger Paolo Bettini (Italien), der Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden hatte.

Von Oliver Görz, sid


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Zuletzt geändert am 2. August 2002 14:15 von tea

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