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Mi 15.05.2002
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Real Madrid gewinnt Champions-League-Finale mit 2:1Bayer als "ewiger" Zweiter ohne Titel
Glasgow - Der "ewige Zweite" Bayer Leverkusen bleibt in der erfolgreichsten Saison seiner Vereinsgeschichte ohne Titel, Real Madrid hat dagegen zum 100-jährigen Jubiläum den Thron in der "Königsklasse" bestiegen. Nach der verpassten deutschen Meisterschaft und dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04 unterlag die Mannschaft Trainer Klaus Toppmöller im Finale der Champions League in Glasgow den "Königlichen" aus Madrid mit 1:2 (1:2). Damit vergab Bayer auch den dritten "Matchball", zog sich allerdings über weite Strecken sehr achtbar aus der Affäre und konnte sich außerdem mit Gesamteinnahmen von rund 40 Millionen Euro in der Champions League trösten. Für Real war es der neunte Triumph im wertvollsten Klub-Wettbewerb des europäischen Fußballs. Traumtor von Zidane
Schlimmer Rückfall der Nationalelf macht vor WM wenig HoffnungRudi Völler als Schönredner
Cardiff - Schönreden, herunterspielen und auf bessere Zeiten hoffen: Eine gute Woche vor dem Abflug zur WM-Endrunde in Südkorea und Japan ist die deutsche Nationalmannschaft in alte "Rumpelfußball"-Zeiten zurückgefallen. Doch Rudi Völler stellt sich auch nach der 0:1 (0:0)-Blamage in Wales demonstrativ vor seine Schützlinge: "Wir dürfen nicht in Panik und Schwarzmalerei verfallen. Diesen Fehler haben wir in der Vergangenheit oft genug gemacht". "Nur die WM zählt"
Deutschland auch bei "Knast-WM" nur AußenseiterBangkok - Auch bei der inoffiziellen Fußball-Weltmeisterschaft für Gefängnis-Insassen in Thailand ist das deutsche Team nur Außenseiter. Vom 6. bis zum 10. Juni findet im Klong-Prem-Gefängnis von Bangkok die "Knast-WM" mit acht Mannschaften statt. Nigeria ist der haushohe Favorit. "Die Nigerianer bilden die größte Gruppe an Ausländern in unserem Gefängnis. Sie haben viele Spieler, die außerdem gut trainiert sind", meinte der stellvertretende Gefängnisdirektor Natee Chitsawang. Dem "Team Deutschland" stehen alle sechs deutschen Insassen zur Verfügung, die Aufstockung mit ausländischen Gastspielern ist notwendig und erlaubt. Bis auf die Teams aus dem Gastgeberland und Nigeria werden wie Deutschland auch die übrigen Teilnehmer China, England, Frankreich, Italien und Niederlande "Multi-Kulti-Mannschaften" aufbieten. In Klong Prem sitzen derzeit 6300 Häftlinge aus 50 Nationen ein, die meisten davon wegen Drogendelikten. sid
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Letzte Änderung: 15.05.2002 22:11 von IndexRobot
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