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Fr 10.05.2002
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Freies Training: Barrichello schlägt Schumacher ein SchnippchenAuf der Flucht vor der lästigen Frage
Zeltweg - Michael Schumacher will vor einer lästigen Frage fliehen, Bruder Ralf freut sich beim Großen Preis von Österreich in Zeltweg über die Unterstützung seiner neuen "Landsleute" und Nick Heidfeld hatte viel Zeit für seine Geburtstagsfeier. "Ich will hier gewinnen, dann kommt diese Frage wenigstens im nächsten Jahr nicht mehr", sagte Weltmeister Michael Schumacher. Jeder will vom Ferrari-Star wissen, ob er am Sonntag endlich zum ersten Mal in Zeltweg gewinnt, auf der einzigen aktuellen GP-Strecke, auf der er noch nie ganz vorne war. Eine zusätzliche Motivation bringe ihm der weiße Fleck in seiner Siegbilanz aber nicht."Wenn man im Cockpit sitzt, denkt man nicht darüber nach, ob man das Rennen schon mal gewonnen hat", erklärte Schumacher, mit insgesamt 57 GP-Siegen Weltrekordhalter. Der 33-Jährige peilt im 6. von 17 WM-Läufen seinen 5. Saisonsieg an, um den Vorsprung in der WM-Wertung von 21 Punkten auf Juan Montoya und 24 Zählern auf Bruder Ralf weiter auszubauen. Schumacher hinter Rubens Barrichello im Training
Im freien Training am Freitag war Michael Schumacher (1:10,579 Minuten) schon wieder vorn und lag nur drei Hundertstelsekunden hinter seinem Teamkollegen Rubens Barrichello (1:10,549) auf Rang zwei. Auf den dritten Platz fuhr der Kolumbianer Juan Montoya im Williams-BMW (1:10,613) vor dem Finnen Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes (1:10,657). Ralf Schumacher belegte im zweiten Williams-BMW in einem von zahlreichen Drehern und Ausrutschern geprägten Training in 1:11,652 Minuten Rang 12, einen Platz dahinter lag Heinz-Harald Frentzen im Arrows (1:11,743). Heidfeld: Geburtstag im Kies Für Nick Heidfeld endete der Arbeitstag im Auto vorzeitig nach einem Dreher im Kiesbett. Für den Sauber-Mann stand am Ende Platz 16 zu Buche (1:12,023). So hatte er zumindest Gelegenheit, etwas früher seinen 25. Geburtstag zu feiern, zu dem eigens seine Mutter und seine Oma aus Mönchengladbach angereist waren. Ein erstes Geschenk erhielt er von Ferrari, das seinem Sauber-Team einen stärkeren Motor spendierte. Dazu wünscht sich "Quick Nick" für das Rennen nur eins: "Punkte." "Schumi II" als neuer Nationalheld
Für die österreichischen Fans auf den Tribünen ist Ralf Schumacher der neue Liebling. Der Wahl-Österreicher, der seit letztem Jahr in Hallwang bei Salzburg wohnt, ist mangels heimischer Piloten als Austrias "Nationalheld" adoptiert worden. "Das ist für mich schon sowas wie ein Heimrennen. Es gibt ja sogar rot-weiß-rote Flaggen mit meinem Namen drauf", meint der BMW-Williams-Pilot. Für das Rennen am Sonntag hofft "Schumi II", zumindest in Reichweite seines großen Bruders zu kommen. "Ferrari ist zurzeit das Maß aller Dinge und sehr weit von uns weg. Wir werden sicher näher dran sein, aber ich bezweifle, dass es nah genug sein wird, um Michael gefährlich zu werden", erklärt der 26-Jährige: "Ferrari hat einfach einen guten Job gemacht. Dafür ernten sie jetzt die Lorbeeren." Von Thomas Straka, sid |
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Zuletzt geändert am 10. Mai 2002 15:34 von tea |
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