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So 07.04.2002
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England: Fredi Bobic spielt bei Bolton Wanderers groß aufDrei Tore für den KlassenerhaltLondon/Glasgow - Celtic Glasgow jubelte über den vorzeitigen Gewinn der schottischen Meisterschaft, Arsenal London und Manchester United feierten Siege im Kampf um den Titel der englischen Premier League und einer schwebte auf "Wolke sieben": Mit seinem ersten "Dreierpack" auf der Insel bescherte Fredi Bobic den Bolton Wanderers fast im Alleingang drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.
"Das war ein großes Spiel für unser Team und für mich persönlich, sowas ist mir schon lange nicht mehr gelungen - ich bin überglücklich", erklärte der Europameister von 1996 nach seinem Tor-Festival beim 4:1-Sieg gegen Ipswich Town. Anfangsprobleme sind überwunden Abseits der Titelrennen im britischen Fußball avancierte der Ex-Bundesligaprofi des VfB Stuttgart und von Borussia Dortmund zum "Mann des Tages". "Ich hatte am Anfang etwas Probleme, mich an die englische Spielweise zu gewöhnen, aber inzwischen fühle ich mich richtig wohl und genieße jedes Spiel", sagte Bobic. Einen Hattrick des 30-Jährigen, der seine Treffer in der 2., 30. und 38. Minute markierte, verhinderte der frühere Lauterer Bundesligaprofi Youri Djorkaeff mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 3:0 (35.). Kevin Keegan steigt mit Manchester City auf Sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang sind für die Wanderers ein beruhigendes Polster. "Nach diesem Sieg sind wir so gut wie gesichert", so Bobic. Als erster Absteiger steht indes Leicester City nach der 0:1-Niederlage gegen "ManU" fest. Nur ein Jahr nach dem Abstieg ist dagegen Manchester City mit Trainer Kevin Keegan die Rückkehr in die Premier League gelungen. Die "Blues" feierten am drittletzten Spieltag der First Division einen 5:1-Sieg gegen den FC Barnsley. "Ich denke, meine Spieler werden auch in der ersten Liga für Furore sorgen", lobte Keegan sein Team. Mühsamer Sieg für Manchester United Lokalrivale United wahrte durch den mühsam erkämpften Sieg in Leicester seine Titelchancen bei weiter zwei Zählern Rückstand auf Liga-Spitzenreiter Arsenal (2:1 gegen Tottenham Hotspur). Erst ein Tor nach der Pause durch den Norweger Ole Gunnar Solskjaer (61.) brachte Manchester den Sieg. "Wir haben uns lange schwer getan, dann aber einen guten Endspurt hingelegt und unsere Möglichkeiten damit gewahrt", sagte "ManU"-Teamchef Alex Ferguson. Allerdings muss der Serienmeister der 90er Jahre auf mögliche Ausrutscher der "Gunners" aus London hoffen, die mit einem Spiel Rückstand als Favorit in die Schlussphase der Meisterschaft gehen. "Der Sieg gegen Tottenham war für uns immens wichtig, so haben wir weiterhin alles in eigener Hand", erklärte Arsenal-Teammanager Arsene Wenger. Celtic Glasgow hat nun das Double im Visier Dagegen durfte in Schottland Titelverteidiger Celtic Glasgow bereits fünf Spieltage vor Schluss jubeln. Durch einen 5:1-Sieg gegen den FC Livingston ist das Team von Coach Martin O'Neill von Erzrivale und Verfolger Glasgow Rangers nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Im Pokalfinale gegen den Stadtrivalen am 4. Mai kann Celtic sogar das Double schaffen. Doch so weit will O'Neill noch nicht denken: "Jetzt werden wir erst einmal die Meisterschaft gebührend feiern, der Pokal ist erst in drei Wochen interessant." Von Nigel Ferguson, sid - Foto: dpa |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | |||||||||||
Zuletzt geändert am 7. April 2002 14:24 von sab