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So 07.04.2002
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Spannung in der DEL: Kölner Haie verpassen FinaleinzugMünchen Barons schlagen zurückDie Kölner Haie haben den vorzeitigen Einzug ins Finale um die 82. deutsche Eishockey-Meisterschaft verpasst. Mit 2: 5 (1:3, 0:0, 1:2) scheiterte der siebenmalige Titelträger im vierten Playoff-Halbfinale gegen die München Barons und verspielte damit den ersten Matchball. Die Entscheidung in der "best of five"-Serie, in der der Endspielgegner für Meister Adler Mannheim ermittelt wird, fällt nun in Spiel fünf am Dienstag in München. Nach vier Vergleichen steht es 2:2.
Titelverteidiger Mannheim hatte bereits am Freitag das Finalticket gebucht. Mit 2:0 gegen die Kassel Huskies von Bundestrainer Hans Zach gelang dem Rekordchampion der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) schon im dritten Spiel der notwendige dritte Sieg. Traumstart für die Gäste Der Vorrundensieger aus München, der am Freitag bei der 3: 4-Heimniederlage gegen Köln eine 3:0-Führung verspielt hatte, erwischte vor 16.870 Zuschauern in der Kölnarena einen Traumstart. Mike Kennedy traf bereits nach 48 Sekunden, David Oliver erhöhte nur 136 Sekunden später auf 2:0 für den Meister von 2000. Peter Douris nutzte dann ein Überzahlspiel zum dritten Münchner Treffer (14.). Rousson glänzte im Münchner Kasten Hoffnung keimte bei den Gastgebern noch einmal auf, als Dwayne Norris ebenfalls im Powerplay für die Haie traf (16.). Im Mittelabschnitt verstärkte das Team von Trainer Rich Chernomaz auch den Druck, doch zunächst scheiterte es immer wieder an Torhüter Boris Rousson, in der Saison 1998/99 selbst ein "Hai". "Wir haben aus unseren Fehlern gelernt" "Wir haben aus unseren Fehlern vom Freitag gelernt", meinte Münchens Nationalspieler Christoph Schubert in der zweiten Drittelpause: "Wir müssen genauso hart weiterspielen und die Kölner müde machen, dann gewinnen wir." Doch nach dem Anschlusstreffer durch Alex Hicks (48.) wurde es noch einmal spannend. Derek King sorgte dann allerdings bei 5:3-Überzahl für die Entscheidung (52.). Den Schlusspunkt setzte Kennedy Sekunden vor der Schlusssirene. Hans Zach: Keine Zeit für Wehmut In Kassel verabschiedete sich Bundestrainer Zach nach vier erfolgreichen Jahren in Richtung Köln. "Für Wehmut bleibt keine Zeit", sagte der Bad Tölzer nach der entscheidenden 0:2-Niederlage am Freitag beim Titelverteidiger Mannheim: "Es geht gleich mit der Nationalmannschaft weiter. Da kann ich gar nicht groß nachdenken." Am Sonntag gab der frühere Düsseldorfer Meistermacher, der die Huskies dreimal in Folge ins Halbfinale geführt hatte, bei der Abschlussfeier in einer Kasseler Großraumdiskothek seinen Ausstand. Am Dienstag bereitet er bereits in Schwenningen die Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in Schweden (26. April bis 11. Mai) vor. Der WM-Countdown beginnt am Mittwoch (19.00 Uhr) mit dem ersten Test in Freiburg gegen Frankreich. Von Thomas Lipinski, sid - Foto: dpa |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | |||||||||||||
Zuletzt geändert am 7. April 2002 17:17 von sab