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Sa 02.03.2002
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Hallen-EM in Wien: Dreimal Bronze durch Börgeling, Rockmeier & BolmLobinger findet zurück in die Goldspur
Wien - Deutschlands Stabhochspringer glänzen endlich wieder mit Gold. Vier Jahre nach seinem Sieg von Valencia dominierte Tim Lobinger am Samstag in Wien mit 5,75 m erneut bei den Hallen-Europameisterschaften der Leichtathleten. Als Dritter machte der höhengleiche Leverkusener Lars Börgeling den deutschen Erfolg komplett. Ebenfalls Bronze gab es über 200 m durch Gabi Rockmeier (Dortmund) in 23,05 Sekunden und über 60 m Hürden durch Kirstin Bolm (DSHS Köln) in 7,97 Sekunden. "Ich musste einiges lernen in den letzten Jahren und bin endgültig auf dem richtigen Weg", meinte Lobinger, der in dem wenig hochkarätigen Finale vor dem höhengleichen Schweden Patrik Kristiansson siegte. Deutschlands erster Sechs-Meter-Springer von der LG Frankfurt hatte vor dem Auftakt in Wien Kritik an Teamkameraden geübt, weil diese zwei Wochen vor der Hallen-EM die Wintersaison beendet hatten: "Ich bin relativ enttäuscht darüber. Jede Sportart muss was für sich tun und ich weiß, dass man sich nichts kaputt macht, ich kenne mich in der Trainingslehre aus", sagte der 29-Jährige. Erste Medaille für Lars Börgeling
U23-Europameister Lars Börgeling gewann nach einigen Fehlschlägen seine erste Männer-Medaille und Gabi Rockmeier neun Monate nach dem Staffel-Silber bei der WM von Edmonton ihre erste Einzel-Plakette. In 23,05 verpasste sie allerdings ihre deutsche Jahresbestzeit vom Vorlauf (22,99). Auch für die frühere Junioren-Weltmeisterin Kirstin Bolm war es im Hürdensprint die erste Medaille in der Frauenklasse. Nur ein Rang fehlte im Hochsprung Kathryn Holinski an Bronze. Mit 1,93 m egalisierte das Dortmunder Talent die deutsche Saisonbestmarke. Unerreicht: Hürden-Star Colin Jackson Als Siegerin des Hochsprungs steigerte Marina Kuptsowa beim zweiten russischen Gold die Jahres-Weltbestmarke auf 2,03 m. Unerreicht sind in diesem Jahr auch die 14,81 m, mit denen Bulgariens Olympiasiegerin Teresa Marinowa den Dreisprung gewann, und die 7,40 Sekunden des britischen Hürden-Stars Colin Jackson. In seinem Sog gewann Elmar Lichtenegger in glänzenden 7,44 die vielumjubelte zweite Medaille binnen einer Stunde für Gastgeber Österreich. Zuvor hatte es auch über 200 m durch Karin Mayr in 22, 70 Silber gegeben. Am Sonntag hofft die Alpenrepublik auf 800-m-Gold für Steffi Graf. Siebenkampf: Sebrle verfehlte Jahres-Weltbestmarke
Drei Titel innerhalb einer Stunde gewann Spanien durch Kugelstoßer Manuel Martinez mit 21,26 m, Alberto Garcia beim dreifachen 3000-m-Triumph seines Landes in 7:43,89 Minuten und Hürdensprinterin Glory Alozie, die 1996 in Atlanta noch für Nigeria Olympiasiegerin war und in 7,84 Sekunden über 60 m Hürden für eine weitere Jahres-Weltbestmarke sorgte. Diese verfehlte im Siebenkampf Tschechiens 9000-Punkte-Zehnkämpfer Roman Sebrle mit 6.280 Punkten, nachdem der wegen einer Leistenoperation fehlende Frank Busemann (Leverkusen) in Tallin 6.291 Zähler vorgelegt hatte. Trotz respektablen 46,54 Sekunden verpasste das Wattenscheider Talent Bastian Swillims als Halbfinal-Vierter den Einzug in den 400-m-Endlauf. Als neunter Athlet des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) war zuvor Dreispringer Thomas Moede (LG Ost Berlin) mit schwachen 16,36 m bereits in der ersten Runde auf der Strecke geblieben. Von Gerd Holzbach, sid |
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Zuletzt geändert am 2. Maerz 2002 21:32 von tea