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Di 15.01.2002
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Mailänder Männermode: Jil Sanders contra Miuccia PradaWellness-Chic und Nylon-Comeback
Chic, aber mit Wellness-Gefühl: So sieht Jil Sanders Männerkollektion im Herbst/Winter 2002-03 aus, die am Dienstag bei den Mailänder Designerdefilees vorgestellt wurde. Lässig gebundene Jacken und Strickhosen muten wie ein bequemer Hausanzug an. Auch Sportschuhe und Hosen mit aufgesetzten Taschen vermitteln Ungezwungenheit. Knielange Fischgrat-Mäntel erhalten Lederakzente, Zöpfe laufen schräg über die Pullover. Die Materialien wirken dabei stets edel. Fransenschals und Kaschmir-Stolas Mit Zigeuner-Elementen und Erinnerungen an das wilde New Yorker Nachtleben der 70er Jahre im legendären Studio 54 reicherte Valentino seine stets elegant wirkende Mode an. Rüschenhemden, Fransenschals, Patchwork und opulente Kaschmir-Stolas setzen die dekorativen Akzente. Die Anzüge schimmern, viele Hosen sind aus Leder, der Strick der Pullover ist grobmaschig.
Miuccia Prada entdeckt das Material wieder, das sie berühmt werden ließ. In ihrer Miu Miu Kollektion feierte Nylon ein großes Comeback. Viele Matt-Glanz-Effekte entstehen. Schmale Hosen aus Strick oder mit Bündchen an der Fessel kombinieren sich mit Parkas, Blousons oder Lederjacken. Schmal fallen die Anzüge aus, Karos brechen die Dominanz der Unis und unterstreichen das Britische der Kollektion. Samt und Kord kleiden den Mann als Dandy In der Mode von Issey Miyake, die vom Japaner Naoki Takizawa entworfen wird, behaupten sich fröhliche Streifendessins neben düsteren Erdfarben. Gff, die junge Linie des Mailänders Gianfranco Ferré, bringt hingegen grob gestrickte Jacken, Flanellhosen und doppelreihig geknöpfte Mäntel. Trussardi schließlich überzeugte mit seinen gedeckten Farbarrangements. Samt und Kord kleiden den Mann als Dandy. dpa |
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Zuletzt geändert am 15. Januar 2002 16:54 von tea |
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