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So 13.01.2002
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Australian Open in Melbourne: Alle hoffen auf Local Hero HewittAndre Agassi schockt Australien mit Absage
Melbourne - Drei Stunden vor Beginn der Australian Open hat Andre Agassi die Veranstalter in Melbourne mit seiner Absage geschockt. Der Ehemann von Steffi Graf zog seine Teilnahme wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Das bestätigte ein Turniersprecher am frühen Montagmorgen Ortszeit. Eine Pressekonferenz wurde für einen späteren Zeitpunkt einberufen. Der Traum vom Titel-Hattrick ist für den Amerikaner damit ausgeträumt. Agassi sollte zum Auftakt gegen Byron Black aus Simbabwe antreten. Ehefrau Steffi und Sohn Jaden Gil sind bereits in Melbourne Pete Sampras muss damit auf das mögliche große US-Duell verzichten. Der "alte Mann" zeigte sich bei seinem Endspielsieg am Samstag beim Einladungsturnier in Melbournes Vorort Kooyong über Agassi in Glanzform. Ehefrau Steffi und Sohn Jaden Gil waren bereits am Samstag in Melbourne eingetroffen. Agassi war als Nummer drei gesetzt
Die Familie Graf-Agassi fühlt sich in Melbourne sehr wohl, und Agassi war fest entschlossen, mit insgesamt vier Siegen bei den Australian Open den Rekord seiner Frau einzustellen. Der 31-Jährige war als Nummer drei der Setzliste hinter dem australischen Ranglistenersten Lleyton Hewitt und dem brasilianischen French-Open-Gewinner Gustavo Kuerten vorgesehen. Die Stammplätze im Presseblock der Rod-Laver-Arena waren für Steffi, Trainer Brad Gilbert und Fitnesscoch Gil Reyes reserviert. Agassi selbst wollte sich erst am Montag vor der Presse äußern. Seine Absage wurde aber von einem Sprecher des Turniers offiziell bestätigt. Australier hoffen auf Lleyton Hewitt Alle Sportfans in Melbourne konnten es kaum erwarten, dass ihr Tennisfest beginnt. Die Erwartungen einer ganzen Nation lasten nach der Agassi-Absage erst recht auf den Schultern des einheimischen Weltmeisters Lleyton Hewitt. Seit 26 Jahren warten die "Aussies" vergeblich auf einen siegreichen Local Hero. Der 20-Jährige aus Adelaide hat noch rechtzeitig seine Windpocken auskuriert und greift erst am Dienstag gegen den Spanier Alberto Martin ins Geschehen bei der mit 16,5 Millionen Australischen Dollar (10,31 Millionen Euro) dotierten Veranstaltung ein. sid |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | ||||||||||
Zuletzt geändert am 13. Januar 2002 22:45 von tea