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Di 18.12.2001
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DFB legt Prämien fest: 180.000 Mark pro Nase bei WM-Titelgewinn 2002Bei Vorrunden-Aus gibt´s keine müde MarkFrankfurt/Main - Nur im Erfolgsfall sahnen die Stars des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der WM 2002 in Südkorea und Japan groß ab: Stark leistungsbezogen sind die Prämien für die deutschen Nationalspieler bei der ersten Weltmeisterschaft in Asien (31. Mai bis 30. Juni 2002).
Zwar wurden für den Fall des WM-Titelgewinns im Endspiel am 30. Juni in Yokohama 180.000 Mark (92.000 Euro) pro Kicker und damit 30.000 Mark (15.340 Euro) mehr als bei der WM 1998 in Frankreich ausgelobt. Allerdings gehen Oliver Kahn und Co. im Falle des Vorrunden-Aus im kommenden Jahr gegen Kamerun, Irland und Saudi-Arabien leer aus. Halbfinale bringt 120.000 Mark Sollte die deutsche Nationalmannschaft 2002 Vize-Weltmeister werden, erhält jeder Spieler noch 140.000 Mark (71.600 Euro). Bei Erreichen des Halbfinales wurde eine Prämie von 120.000 Mark (61. 400 Euro) festgelegt, für das Viertelfinale wurde der Betrag von 70 000 Mark (35.800 Euro) ausgehandelt. Für das Achtelfinale sind 50. 000 Mark (25.560 Euro) pro Spieler zugesagt. DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und der Spielerrat, der durch Kapitän Oliver Bierhoff und Torwart Kahn vertreten war, legten laut Darstellung des Verbandes in "äußerst harmonischer und sachlicher Atmosphäre" die WM-Prämien fest. 25.000 Mark pro Einsatz in der WM-Qualifikation Das Lösen des Tickets für die WM-Endrunde bringt den DFB-Spielern im Maximalfalle 250.000 Mark (127.800). Pro Einsatz in der WM-Qualifikation gibt es 25.000 Mark (12.780). Sollte Deutschland der vierte WM-Triumph im kommenden Jahr gelingen, müsste der DFB allein an Siegprämien 4,14 Millionen Mark (2,116 Millionen Euro) an die 23 WM-Akteure zahlen. Hinzu käme noch die Bonuszahlungen für DFB-Teamchef Rudi Völler und den Trainerstab um Assistent Michael Skibbe. "MV" stimmte in den Verhandlungen einem "Inflationsausgleich" zu und stellte wie schon bei den vergangenen großen Turnieren das Leistungsprinzip in den Vordergrund. Beim Titelgewinn 1990 in Italien musste sich die deutschen Spieler noch mit 125.000 Mark pro Nase zufrieden geben. Der EM-Titelgewinn 1996 in London hatte jedem deutschen Kicker pro Kopf 100.000 Mark beschert. Deutsche Prämien-Regelung im Vergleich eher bescheiden Im Vergleich zu Italienern oder Spaniern fällt die deutsche Prämien-Regelung eher bescheiden aus. Besonders auf dem Apennin sind Zahlungen von weit mehr als einer halben Millionen Mark (255. 600 Euro) für den WM-Triumph schon seit längerem etabliert. Allerdings war es bislang üblich, dass die DFB-Kicker auch an den Einnahmen der DFB-Wirtschaftsdienste bei großen Turnieren partizipieren. Auch diese Summe hatte sich häufig auf einen sechsstelligen Betrag pro Nase summiert. Von Marc Schmidt, sid - Foto: Archiv |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | ||||||||||||||
Zuletzt geändert am 18. Dezember 2001 15:31 von sab