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Fr 07.12.2001
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Formel 1: Rennstall Prost vom Bankrott bedrohtFrentzen hängt weiter in der Luft
Versailles - Der vom Bankrott bedrohte Formel-1-Rennstall des viermaligen Weltmeisters Alain Prost sucht offenbar weiter vergeblich nach neuen Sponsoren und lässt den Mönchengladbacher Piloten Heinz-Harald Frentzen weiter in der Luft hängen. Aus Quellen der französischen Justiz verlautete nach einem Treffen zwischen Prost und dem vom Gericht eingesetzten Insolvenzverwalter Franck Michel, dass bei der Suche nach rettenden Investoren für das mit umgerechnet rund 65 Millionen Mark verschuldete Team kein konkretes Ergebnis vorliege und man "pessimistisch" sei. Frentzen, der in den letzten Rennen dieser Saison für Prost gefahren war, würde gerne bei den "Blauen" bleiben, wenn die Saison 2002 finanziell abgesichert würde. Letzte Alternativen für "HHF" in der Königsklasse wären noch das Arrows-Team, das aber auch finanzielle Sorgen haben soll, und Hinterbänkler Minardi. In der Starterliste wird Prost-Team noch geführt Nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens am 22. November hat Prost zwar nach geltendem französischen Recht sechs Monate Zeit, seine Firma umzustrukturieren. Die neue Saison beginnt jedoch bereits am 3. März in Melbourne, und der 51-malige Grand-Prix-Sieger hatte bereits erklärt, dass er erst den Etat für das komplette Jahr sicher stellen will. Sollte die Umstrukturierung scheitern, droht dem Rennstall der Ausverkauf und die Auflösung. In der vorläufigen Starterliste der Automobil-Weltverbandes (FIA) wird das 1997 aus dem Ligier-Rennstall hervorgegangene Prost-Team noch geführt. Wie bei Arrows und Minardi wurden aber noch keine Fahrer für 2002 benannt. sid |
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Zuletzt geändert am 7. Dezember 2001 10:31 von tea