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2. Bundesliga: Peter Neururer neuer Trainer in Bochum

"Das Ziel ist der Aufstieg"

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Der Präsident des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum, Werner Altegoer (re.), begrüßt den neuen Trainer Peter Neururer

Bochum - Der VfL Bochum hat in Rekord verdächtiger Zeit auf den Rücktritt von Cheftrainer Bernard Dietz reagiert. Nur einen Tag nach dem überraschenden Amtsverzicht des "treuen Enatz" präsentierte der westfälische Fußball-Traditionsclub am Dienstag den Nachfolger.

Peter Neururer übernimmt ab sofort das Kommando an der Castroper Straße. Der 46-Jährige, selbst erst vor einer Woche beim Zweitliga- Konkurrenten LR Ahlen entlassen, erhält einen Vertrag bis Saisonende. "Das Ziel ist der Aufstieg", sagte er. In diesem Fall würde sich der Kontrakt zwischen ihm und dem Verein automatisch verlängern.

Schon am Dienstagnachmittag leitete Neururer die erste Übungs- Einheit, am Freitag (19.00 Uhr) im Spiel beim 1. FC Union Berlin sitzt er erstmals auf der VfL-Bank. Der Dietz-Nachfolger zeigte sich optimistisch: "Ich habe eine Mannschaft mit Perspektiven übernommen." Jahrelang sei es sein Wunsch gewesen, den VfL zu trainieren: "Endlich ist dieser Traum realisiert worden." Und endlich sei auch seine Zeit als "Feuerwehrmann" beendet: "Ich hatte bisher immer die eigenartige Aufgabe, Mannschaften vor dem Abstieg zu retten. Jetzt ist es umgekehrt. Ich freue mich besonders auf diese Aufgabe."

Keine Kritik üben

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Bernard Dietz

An der Arbeit seines resignierten Vorgängers wollte Neururer keine Kritik üben, das stehe ihm nicht zu. Doch dabei verhehlte er nicht, "dass ich bei einem Blick auf die Tabelle drei Punkte Abstand zu den Aufstiegsplätzen sehe". VfL-Präsident Werner Altegoer hatte bereits am Sonntagabend Kontakt mit Neururer aufgenommen, nachdem Dietz zu diesem Zeitpunkt seinen Rücktritts-Entschluss bekundet hatte.

"Ich wollte sofort wieder arbeiten"

"Wir haben das wichtigste Problem eines Profi-Clubs schnell gelöst", glaubt Altegoer. "Wir sind der festen Überzeugung, dass Peter Neururer die richtige Wahl ist." Neue Akteure will der VfL nicht holen, der Clubchef und Neururer sind sich einig, dass die sofortige Rückkehr in die Elite-Liga mit dem bisherigen Kader zu schaffen ist. Bochum ist für Neururer ("Ich wollte sofort wieder arbeiten") nach Rot-Weiß Essen, Alemannia Aachen, Schalke 04, Hertha BSC, 1. FC Saarbrücken, Hannover 96, 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach und Ahlen der elfte Arbeitsplatz als Chefcoach.

dpa


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Zuletzt geändert am 4. Dezember 2001 15:47 von tea

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