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Heimspiel: Schmitt & Co. im Schwarzwald
Umbau in Innsbruck noch nicht fertig - Drei-Schanzen-Tournee droht

"Schwarzwald-Connection" freut sich auf Heimspiel in Titisee

Schmitt & Co. springen vor der Haustür

Titisee-Neustadt - "Air" Schmitt fliegt vor seiner Haustür. "Das ist ein unvergleichlich gutes Gefühl, auch die Schanze ist einfach toll", sagt der viermalige Weltmeister Martin Schmitt vor den ersten Weltcups im heimischen Schwarzwald. An der Hochfirstschanze von Titisee-Neustadt werden am Samstag und Sonntag (jeweils 13.45 Uhr/ RTL) 46.000 Zuschauer erwartet.

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Springen in bekannter Umgebung: Martin Schmitt und Sven Hannawald können sich der Unterstützung durch die Zuschauer gewiss sein.

Für den 23-jährigen Schmitt ist sein erstes Weltcup-Heimspiel nach dem mit den Plätzen zwei und sieben nur halb gelungenem Auftakt in Kuopio der erste große Höhepunkt des Jahres: "Da greife ich voll an." Das sagt Schmitt immer, aber in diesem speziellen Fall stimmt es wie selten. "Martin und die ganzen Schwarzwälder Springer sind stolz, dass durch ihre Erfolge die Schanze umgebaut und im Eiltempo ein Weltcup hergeholt wurde. Wir fühlen alle die wahnsinnige Stimmung im Schwarzwald und wollen den Fans Superflüge zeigen", erzählt Heimtrainer Wolfgang Steiert.

140 Meter beim "Einfliegen"

Den in den letzten Jahren auswärts errungenen Triumphen von Dieter Thoma, Sven Hannawald oder Martin Schmitt soll nun am Heimsieg folgen. Die Schanze ist Schmitt bestens bekannt: Beim "Einfliegen" im Januar segelte der Champion schon über die 140-Meter-Marke. Das eigene Bett ist so nah wie nie zuvor bei einem Weltcup. Schmitt braucht vom Wohnhaus seiner Eltern in Villingen-Tannheim ungefähr 30 Minuten bis zu dem für 7,2 Millionen Mark modernisierten Bakken. Skiflug-Weltmeister Sven Hannawald ist von Hinterzarten in knapp zehn Minuten vor Ort.

Trotzdem gemeinsam im Hotel

Auch wenn die Mitglieder der "Schwarzwald-Connection", zu der noch Team-Olympiasieger Christof Duffner (Schönwald) und Team-Weltmeister Alexander Herr (Rohrhardsberg) gehören, theoretisch jeden Tag von zu Hause anreisen könnten, schlafen sie ab Donnerstag gemeinsam im Hotel. "Sie sind gern mit dem Team zusammen", erzählt Steiert. Auch mit dem Thüringer Newcomer Stefan Hocke, der Schmitt mit den Plätzen sieben und fünf bei seinem Weltcup-Debüt in Kuopio die Schau stahl.

Bundestrainer nimmt Schmitt in die Pflicht

Bundestrainer Reinhard Heß nimmt seinen "Chefpiloten", der den Sieg bei der 50. Vierschanzentournee und Olympiagold anvisiert, beim Heimspiel in die Pflicht: "Martin muss Selbstvertrauen und Stabilität zurückgewinnen. Sollte das nicht bald passieren, werde ich mich nicht scheuen, ihn aus dem Weltcup rauszunehmen und noch eine Trainingsphase einzuschieben."

Von Lars Becker, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 29. November 2001 14:10 von sab

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