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Australien fiebert Daviscup-Finale gegen Frankreich entgegen

Leise Zweifel an Rafters Fitness

Melbourne - Leise Zweifel an der Fitness von Patrick Rafter und ungünstige Wetterprognosen: Die Tennis-Begeisterung der Australier hat einen Tag vor Beginn des Daviscup-Finales gegen Frankreich einen leisen Dämpfer erhalten. Trotz einer hartnäckigen Sehnenentzündung im rechten Arm wurde Rafter von Team-Kapitän John Fitzgerald für die beiden Einzel in der Rod Laver Arena nominiert, die mit jeweils 15.000 Zuschauern pro Tag vollbesetzt sein wird.

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Auftstellen zum Gruppenfoto: Australiens Tennis-Stars gelten im Daviscup-Finale gegen Frankreich als klarer Favorit.

Um die Stimmung auf den Rängen anzuheizen, verteilten die Veranstalter 12 000 T-Shirts in den australischen Nationalfarben an die Besucher. Nachdem die Meteorologen für das Wochenende Regen angekündigt haben, könnte im Finale erstmals Rasen- Tennis in der Halle geboten werden.

Fragen nerven Rafter

Rafter reagierte einen Tag vor dem ersten Aufschlag in der mit einem Schiebedach versehenen Arena äußerst gereizt, als er zum wiederholten Male auf seine Verletzung angesprochen wurde. "Ich fahre direkt von hier aus ins Krankenhaus und lasse mir den Arm amputieren", beschied der 28-Jährige allzu lästigen Fragern mit beißender Ironie. Dennoch bleibt ein Rest Ungewissheit, ob Rafter, der kaum Spielpraxis hat und das letzte Training ausließ, der Belastung von zwei Spielen über möglicherweise fünf Sätze gewachsen ist.

Lleyton Hewitt in Topform

In Topform befindet sich dagegen der Weltranglisten-Erste Lleyton Hewitt, der das Final-Duell in der Nacht zum Freitag gegen Nicolas Escude eröffnet. "Er ist im Moment wie Superman", schwärmte Fitzgerald von seiner Nummer eins. Das zweite Einzel bestreiten der Auslosung zu Folge Rafter und Sebastien Grosjean.

"Ich vertraue meinem Team"

Fitzgerald ist sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben. "Ich vertraue meinem Team. Wir haben uns gut vorbereitet", sagte der australische Kapitän, der 1986 selbst mitgeholfen hatte, die hässlichste Salatschüssel der Welt auf den Fünften Kontinent zu holen. Mit seinem französischen Kollegen Guy Forget vereinbarte Fitzgerald die Möglichkeit, die Besetzung des Doppels kurzfristig ändern zu können. Vorgesehen ist bisher ein Einsatz von Todd Woodbridge und Wayne Arthurs gegen das französische Duo Cedric Pioline/Fabrice Santoro.

Arnaud Clement nur Zuschauer

Forget hatte die Qual der Wahl. "Es ist mir sehr schwer gefallen, die Spieler zu bestimmen", gestand der Franzose, der sich letztlich für Nicolas Escude und gegen Australian Open-Finalist Arnaud Clement entschied. "Escude hat in Wimbledon gegen Hewitt gewonnen. Das kann er auch hier schaffen", argumentierte Forget.

Von Kim Bremer, dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 29. November 2001 12:35 von sab

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