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Mi 07.11.2001
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Sixdays-Rennen in Dortmund: Vorjahressieg mit Rolf Aldag wiederholt"Dauerbrenner" Zabel lässt Westfalenhalle kochenDortmund - Erik Zabel gönnte sich genüsslich einen Schluck aus der Champagner-Flasche, prostete seinem Partner Rolf Aldag zu und ließ sich auf dem Siegerpodest von seinen Fans feiern. Nachdem das Telekom-Duo nach "Hitchcock-Manier" das traditionsreiche Sechstagerennen in Dortmund wie im Vorjahr gewonnen hatte, hielt die rund 10.000 Zuschauer in der Westfalenhalle kurz nach Mitternacht nichts mehr auf den Sitzplätzen.
"Das ist der absolute Kick, wenn du hier von den Fans als Lokalheld gefeiert wirst. Da will man nicht Fünfter oder Sechster werden. Aber ehrlich gesagt habe ich an den Sieg fast nicht mehr geglaubt", freute sich "Dauerbrenner" Zabel danach. 2001 - eine lange, erfolgreiche Saison Hinter ihm liegt eine lange, erfolgreiche Saison. Mitte März hatte er Mailand-San Remo zum vierten Mal gewonnen, in Hamburg folgte im August der zweite Weltcup-Erfolg. Bei der Tour de France und der Spanien-Rundfahrt feierte er jeweils drei Etappensiege, zum sechsten Mal in Serie sicherte er sich in Frankreich das Grüne Trikot. Selbst bei der Weltmeisterschaft in Lissabon Mitte Oktober zählte er als Fünfter noch zu den Stärksten. Nun wartet München Doch auch in Dortmund genoss er den Triumph in vollen Zügen. Erst 600 Meter vor dem Ende war die Entscheidung in der Stundenjagd gefallen, als die beiden Lokalmatadoren Zabel/Aldag unter dem frenetischen Applaus des Publikums aus fast aussichtsloser Lage den Runden-Rückstand auf die Schweizer Bahnspezialisten Bruno Risi und Kurt Betschart doch noch aufholten.
Der 31-Jährige Zabel denkt noch immer nicht an Pause und geht bereits am Donnerstag bei den Sixdays in München mit dem Italiener Silvio Martinello an den Start. "München ist etwas Besonderes. Da habe ich 1995 meinen ersten Sieg geholt." Erst danach ist für ein paar Tage Entspannung angesagt. "Schließlich sind Sechstagerennen mit einem Flug nach Amerika vergleichbar. Da hat man anschließend auch den Jetlag in den Knochen. Durch die Abendveranstaltungen ist der ganze Tagesablauf auf den Kopf gestellt." Rennrad für zwei Wochen in die Ecke Nach seinem Auftritt in der bayrischen Landeshauptstadt will der Sprintstar deshalb sein Rennrad zumindest für zwei Wochen in die Ecke stellen und sich um seinen Sohn Rik kümmern, ehe das Telekom-Mannschaftstreffen Anfang Dezember ansteht. Unterdessen zogen die Veranstalter ein positives Fazit. "Rund 80.000 Zuschauer sind an den sechs Tagen in die Westfalenhalle geströmt. Damit haben wir eine weitere Steigerung erzielt und unser Ziel erreicht", meinte Mit-Organisator Ernst Claußmeyer, der die Bilanz seit 1994 ständig aufbessern konnte und diesmal mit schwarzen Zahlen rechnet. Auch bei den Gastronomie-Besitzern herrschte Zufriedenheit: 200.000 Becher Bier und über 1,5 Tonnen Grillschinken gingen über die Theke und sorgten für satte Einnahmen. Von Stefan Tabeling, sid |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | ||||||||||||||||
Zuletzt geändert am 7. November 2001 14:21 von tea