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Do 25.10.2001
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Handball-Bundesliga: VfL Gummersbach stoppt Talfahrt - Lemgo vorneErsatztorwart wurde zum MatchwinnerDie drei Großen ziehen einsam ihre Bahnen an der Tabellenspitze, und auch der Altmeister kann noch gewinnen: Während sich Spitzenreiter TBV Lemgo, Ex-Meister THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt durch erwartete Erfolge am neunten Spieltag weiter vom Rest des Feldes in der Handball-Bundesliga absetzen konnten, hat der fünffache Titelträger VfL Gummersbach durch einen 25:24-Sieg gegen die HSG D/M Wetzlar die Talfahrt der vergangenen Wochen vorerst gestoppt.
"Heute hatten wir endlich einmal das Quäntchen Glück, das uns bisher so gefehlt hat", kommentierte der erleichterte VfL-Coach Thomas Happe den ersten Erfolg seines Teams nach drei sieglosen Spielen in Folge. Ersatztorwart Egon Graf, in der 39. Minute für den erneut enttäuschenden Stammkeeper Jan Stankiewicz eingewechselt, hielt den Sieg der erfolgreichsten Klubmannschaft der Welt mit zahlreichen Paraden in den Schlussminuten fest. "Verunsicherung war noch zu spüren" Nach dem knappen Sieg wirkten die Gummersbacher wie befreit und feierten ausgelassen. "Eine große Last ist von uns abgefallen. Insgesamt hat meine Mannschaft eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt. Trotzdem war noch deutlich die Verunsicherung zu spüren", sagte der frühere Nationalspieler Happe. Neben Graf trug der Südkoreaner Kyung-Shin Yoon mit sieben Treffern entscheidend zum Sieg bei, durch den die Gummersbacher die Abstiegsränge wieder verlassen haben. Gewohntes Bild an der Tabellenspitze An der Spitze der Tabelle zeigt sich derweil das gewohnte Bild, nachdem der TBV Lemgo durch ein 28:25 beim ThSV Eisenach die Tabellenführung erfolgreich verteidigen konnte. Die Ostwestfalen bleiben damit als einziges Team ungeschlagen, mussten den Erfolg aber teuer bezahlen, da Nationalspieler Florian Kehrmann in der 21. Minute nach einem rüden Foul des Eisenachers Jonny Jensen mit einer Schulterverletzung ausgewechselt wurde. Neben Jensen sahen auch sein Mannschaftskamerad Karsten Wöhler und der Lemgoer Ulf Ganschwow in dem ruppigen Spiel die Rote Karte. Kiel und Flensburg in Lauerstellung In Lauerstellung hinter Lemgo liegt weiterhin der THW Kiel. Der sechsfache Meister bezwang den SV Post Schwerin deutlich mit 34: 21 und rangiert wie die SG Flensburg-Handewitt nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter. Die Flensburger gewannen in einer hart umkämpften Partie mit 25:22 gegen Geheimfavorit Tusem Essen und sind seit nunmehr 32 Partien in Folge in der heimischen Fördehalle ungeschlagen. Weit entfernt von solchen Serien bewegt sich derzeit der deutsche Meister SC Magdeburg, der nicht über ein 26:26 gegen GWD Minden hinaus kam und mit bereits sieben Verlustpunkten Rückstand auf Lemgo Platz vier belegt. Außerdem trennten sich Willstätt/Schutterwald und die SG Hameln 21:21, die SG Solingen unterlag dem TV Großwallstadt mit 17:28, und der HSG Nordhorn feierte durch ein 28:26 bei FA Göppingen seinen dritten Sieg in Serie. Von Alexander Sarter, sid - Foto: dpa |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | |||||||||||||
Zuletzt geändert am 25. Oktober 2001 15:45 von sab