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So 21.10.2001
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Tischtennis: German Open in Bayreuth - Titel an Ryu und Samsonow"Oldies" stehlen Youngster Boll die ShowBayreuth - Die Tischtennis-Oldies Jie Schöpp und Jan-Ove Waldner haben Jungstar Timo Boll bei den German Open in Bayreuth die Show gestohlen. Die 33-jährige Schöpp (Kroppach) feierte gut ein halbes Jahr nach ihrem freiwilligen Rücktritt aus dem Nationalteam des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) durch den überraschenden Finaleinzug (1:4 gegen die Südkoreanerin Ryu Ji-Hye) nochmals einen großen Erfolg, und Schwedens 36 Jahre altes "Genie" Waldner verbaute dem 16 Jahre jüngeren Boll (Gönnern) im Viertelfinale den Weg zur angestrebten Medaille. Während Ex-Weltmeister Waldner den Titel dennoch dem früheren Europameister Wladimir Samsonow überlassen musste, sorgten Bolls schon in Runde zwei gescheiterter Klubkollege Jörg Roßkopf zusammen mit Lars Hielscher (Düsseldorf) durch Bronze im Doppel und die erst 17 Jahre alte Jugend-Europameisterin Laura Stumper (Busenbach) mit Gold in der "U21"-Klasse für eine positive Bilanz der Gastgeber. "Wir können mit den Ergebnissen unserer Aktiven insgesamt zufrieden sein", meinte Chefbundestrainer Dirk Schimmelpfennig. Schöpp verpasste zweiten Open-Titel Schöpp verpasste zwar ihren zweiten Open-Titel nach dem Erfolg 1999 in England, konnte sich allerdings mit 5.000 der insgesamt 81. 000 Dollar Preisgeld trösten. "Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich das Endspiel erreichen könnte. Aber wenn ich bei einem Turnier starte, will ich auch gewinnen - ob als Nationalspielerin oder nicht", meinte die in China geborene Abwehrstrategin. Auf dem Weg ins Endspiel hatte die zweimalige Mannschafts-Europameisterin in Abwesenheit der in der Welt dominierenden Chinesinnen die WM-Fünfte Liu Jia (Österreich), die Italienerin Laura Negrisoli und die Weißrussin Viktoria Pawlowitsch ausgeschaltet. Generationen-Duell im Viertelfinale: Boll-Aus gegen Waldner Timo Boll fand sich mit seiner denkbar knappen Niederlage im Generationen-Duell mit Barcelona-Olympiasieger Waldner mit 9:11 im siebten und letzten Satz schnell ab. "Waldner war sicher nicht mein Wunschgegner. Es hebt ihn einfach immer noch von allen anderen Spielern ab, dass er in den wichtigen Momenten immer eine Idee mehr hat als der Gegner", kommentierte der deutsche Meister und Brazil-Open-Sieger das "Phänomen". Trotzdem Lob vom Chefcoach: "großer Schritt in die Weltspitze" Nachdem Boll jedoch schon vor dem laut Schimmelpfennig "besten Spiel des Turniers" im Achtelfinale durch ein 4:2 gegen den tschechischen Weltklassespieler Petr Korbel beeindruckt hatte, sparte der DTTB-Chefcoach auch nicht mit Lob für seinen größten Hoffnungsträger: "Beide Partien haben gezeigt, dass Timo wieder einen großen Schritt in die Weltspitze gemacht hat. Schon bald verliert er solch knappe Spiele wie gegen Waldner nicht mehr." Der DTTB verbuchte das Pro-Tour-Turnier, das 2002 in Magdeburg stattfinden wird, als Erfolg. Mit rund 9.000 Besuchern an vier Tagen wurde die Kalkulation von 6.000 Zuschauern deutlich übertroffen. "Die German Open sind ein hervorragend organisiertes Turnier, das bestätigen auch alle Spieler. Für das Tischtennis in Deutschland sind solche Veranstaltungen wichtig", erklärte Ex-Europameister Roßkopf. Florian Remark, sid |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | ||||||||
Zuletzt geändert am 21. Oktober 2001 19:22 von to