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Fr 19.10.2001
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Ski-Alpin: Cheftrainer Maier: Gletscher-Auftakt nur als VorbereitungErtl und Gerg gehen den Winter gemütlich an
Martina Ertl gerade am Meniskus operiert, Hilde Gerg immer noch mit Nagel im Schienbein - dennoch sieht Cheftrainer Wolfgang Maier dem Saisonauftakt der Alpinen am kommenden Wochenende (27./28. Oktober) mit zwei Riesenslaloms in Sölden/Österreich gelassen entgegen.
"Für mich sind die Rennen nur Vorbereitung auf den Olympiawinter", sagte Maier anlässlich der offiziellen Einkleidung der Nationalmannschaft am Freitag in München-Planegg: "Riesenslalom ist unsere schwächste Disziplin, wir haben nur drei Läuferinnen am Start. Im ersten Rennen gibt es für uns keinen Druck." Kombinations-Weltmeisterin Martina Ertl hat ihre Knie-Arthroskopie vor drei Wochen (Meniskus-Glättung) gut überstanden und kann schon wieder voll trainieren. Auch Hilde Gerg, die sich in der internen Ausscheidung um den dritten Startplatz knapp gegen die junge Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) durchsetzte, fährt nach ihrem Schienbeinbruch vor eineinhalb Jahren nur noch zur Sicherheit mit Nagel im Knochen. Neben den beiden WM-Medaillen-Gewinnerinnen startet noch Petra Haltmayr (Rettenberg) im ersten Riesenslalom des Winters. Martina Ertl als Galionsfigur "Ich bin froh, dass Martina als Galionsfigur dabei ist. Schließlich ist sie die Beste, die wir im Riesenslalom haben", gab Maier offen zu. Vor einem Jahr gewann Ertl sogar den Saisonauftakt, mit einem Traumlauf steigerte sie sich damals im zweiten Durchgang vom 17. auf den ersten Platz. Diesmal sind die Ansprüche geringer. "Ich erwarte gar nix, ich bin froh, dass ich überhaupt starten kann", sagte die 28-jährige Lenggrieserin: "Ich kann schmerzfrei Ski fahren und denke auch nicht mehr ans Knie, aber ich bin noch nicht in Höchstform. Ein paar Trainingseinheiten fehlen mir." Auch Hilde Gerg, die bei der WM in St. Anton mit der Bronze-Medaille im Super-G ein glanzvolles Comeback nach ihrer schweren Verletzung gefeiert hatte, rechnet sich im ersten Rennen nicht viel aus. "Ich konzentriere mich in dieser Saison auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G, das hat sich im letzten Winter bewährt", sagte die 26-jährige Lenggrieserin, die am Freitag Geburtstag feierte: "In Sölden kann ich nur testen, was rauskommt." Schließlich ist Gerg im Riesenslalom auf Platz 53 der Weltrangliste zurückgefallen. Alois Vogl (Lohberg) als einziger Starter Die deutschen Männer sind in Sölden nur mit einem Starter vertreten. Alois Vogl (Lohberg), im vergangenen Winter wegen chronischer Rückenprobleme lange außer Gefecht, setzte sich in der internen Ausscheidung knapp gegen Florian Eckert (Lenggries) durch. "Schade, das ich im ersten Rennen der Saison nicht dabei bin", sagte der 22-jährige Bad Tölzer, der bei der WM in St. Anton sensationell die Bronzemedaille in der Abfahrt gewonnen hatte: "Ich wäre gerne gefahren. Das ist schon ein Nachteil gegenüber den anderen." Ansonsten fühlt sich Eckert, der wegen eines Schlüsselbeinbruchs im Mai vier Wochen mit dem Training aussetzen musste, bestens gerüstet: "Ich bin aufgeregter als vor der letzten Saison. Der Druck auf mich ist gestiegen, aber damit werde ich schon fertig werden." Immerhin zählt der "Bulle von Tölz" nach dem steilen Aufstieg im letzten Winter jetzt zur Elitegruppe der besten 15 Abfahrer und darf sich seine Startnummer aussuchen. Die Saison beginnt für ihn allerdings erst Ende November in Nordamerika. Dann stehen in Vail und Beaver Creek (USA) die erste Abfahrt und der erste Super-G auf dem Programm. Markus Seyrer, sid |
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Zuletzt geändert am 19. Oktober 2001 16:00 von tea