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Fr 14.09.2001
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Iraner in Abschiebehaft sorgte für Sicherheits-WirbelAngebliche Hinweise auf Terror-AnschlägeKarlsruhe/Hannover - Ein in Hannover in Abschiebehaft einsitzender Iraner hat am Freitag für erheblichen Wirbel gesorgt, weil er angeblich Kenntnisse über die Terroranschläge in den USA hatte. Erst nach längerer Zeit kamen Beamte von Bundeskriminalamt und amerikanischem FBI nach Auswertung der Aussagen des Mannes zu der Erkenntnis, dass an der Geschichte nichts dran ist. Niedersachsens Justizminister Christian Pfeiffer (SPD) bestätigte aber einen Bericht der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse", dass der 29 Jahre alte Mann insgesamt 14 nicht überwachte Telefongespräche geführt habe, davon zwölf in die USA und zwei mit US-Dienststellen in Deutschland. "Diffuse Behauptungen" Wie Generalbundesanwalt Kay Nehm in Karlsruhe mitteilte, sind dem Iraner Attentäter und Hintergründe nicht bekannt. Seine Warnungen an US-Behörden hätten sich auf "diffuse Behauptungen über eine Gefährdung des Weltfriedens und der Weltordnung" beschränkt. Einzelheiten habe der Iraner nicht benennen können. Bundesanwaltschaft, Bundeskriminalamt und das FBI teilten diese Einschätzung. dpa |
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Zuletzt geändert am 14. September 2001 12:59 von aj |
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