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Mo 13.08.2001
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Absagenflut für Völler: England-Generalprobe ohne WertOhne "Fünf" und keinen Sturm
Ohne "Fünf" und keinen Sturm - die Generalprobe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das entscheidende WM-Qualifikationsspiel am 1. September gegen England verkommt zum Muster ohne Wert. Durch den Ausfall von fünf Führungsspielern wird DFB-Teamchef Rudi Völler am Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) gegen Ungarn in Budapest wider Willen zu Experimenten gezwungen. Nach Jens Nowotny, Mehmet Scholl, Michael Ballack und Jörg Heinrich (alle verletzt) sagte am Montag kurzfristig auch noch der Dortmunder Christian Wörns ab, dessen Frau in den nächsten Tagen ein Kind erwartet. Für ihn nominierte Völler den Dortmunder Christoph Metzelder nach. Zudem plagen den Teamchef zweieinhalb Wochen vor dem "Spiel der Spiele" gegen England ernsthafte Probleme im Angriff. Der umstrittene Kapitän Oliver Bierhoff sucht immer noch nach einem neuen Arbeitgeber, die Bayern-Stürmer Carsten Jancker und Alexander Zickler sind im Verein derzeit nur zweite Wahl. "Es ist bitter, dass ich auf so viele gestandene Spieler verzichten muss"
Formel 1: Ralf Schumacher will Coulthard überholenWM-Titel für "Bruder-Doppel"?
Michael Schumacher hat im Urlaub mit der Familie Kraft getankt und ist für den Endspurt im WM-Rennen gerüstet. Schon beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag in Budapest kann der Ferrari-Star nach dem Start-Unfall und Ausfall in Hockenheim seinen vierten WM-Titel einfahren. Trotzdem hat Manager Willi Weber die Sieger-Mützen und Championship-T-Shirts noch nicht anfertigen lassen. "So voreilig bin ich nicht. Erst wenn es soweit ist, werden wir handeln und dann zum nächsten Rennen die neue Kollektion präsentieren", sagte Weber und nannte den Grund für seine ungewohnte Zurückhaltung: "Diesmal ist die Sache so klar, da ist eine Vorproduktion nicht nötig." Der Titelgewinn ist für Schumacher nur noch reine Formsache
Online-Shopping: Serena kämpft gegen Kaufsucht
Los Angeles - Tennisprofi Serena Williams kämpft gegen ihre Kaufsucht. Bis zu sechs Stunden täglich hat die jüngere Williams-Schwester in den letzten Monaten per Internet im Kaufrausch alle nur möglichen Dinge gekauft. "Während der French Open war es am schlimmsten. Jede freie Minute habe ich in meinem Zimmer verbracht und gekauft, gekauft und nochmals gekauft. Ich konnte einfach nicht aufhören", so Serena Williams. "Ich war völlig außer Kontrolle. Ich habe aber die Sucht erkannt, jetzt geht es mir besser", sagte die 19-jährige Amerikanerin. Ihre favorisierten Kaufgüter waren Kleidungsstücke, Schuhe sowie Sachen für ihren Hund. "Dinge, die ich nie brauchte, die ich nie angezogen habe. Einfach sinnlos". Online-Kataloge wirft sie nun sofort bei Ankunft in die Mülltonne, obschon sie zugibt: "Es bedeutet aber immer eine große Überwindung". sid - Foto: AP |
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Letzte Änderung: 13.08.2001 18:33 von IndexRobot
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