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Fr 10.08.2001
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ATP-Turnier in Cincinnati: Ära Sampras nähert sich dem EndeKiefer verpasst Viertelfinaleinzugincinnati - Für Nicolas Kiefer war das mit 2,95 Millionen Dollar dotierte ATP-Turnier in Cincinnati im Achtelfinale beendet. Einen Tag nach seinem deutschen Daviscupkollegen Tommy Haas verabschiedete sich auch der Hannoveraner mit 5:7, 3:6 gegen den Briten Tim Henman, konnte mit seiner Vorstellung in Ohio aber dennoch zufrieden sein.
Kurz vor Beginn der US Open scheint sich der Niedersachse allmählich seiner Bestform zu nähern, nachdem er überzeugende Leistungen brachte. Gegen Henman reichte jedoch im ersten Satz ein Break zum 3:3 nicht, im zweiten Satz leistete Kiefer nur zu Beginn erbitterte Gegenwehr. Der 24-Jährige hatte mit einem 6:1, 4:6, 6: 2-Sieg gegen Todd Martin (USA) das Achtelfinale erreicht, zum Auftakt hatte er Titelverteidiger Thomas Enqvist (Schweden) glatt in zwei Sätzen bezwungen. Lob für Haas von Gustavo Kuerten Auch für Tommy Haas hieß es einmal mehr - gut gekämpft, wieder verloren. Für den Münchner war French-Open-Gewinner Gustavo Kuerten beim 6:7 (4:7), 6:7 (8:10) schon in der zweiten Runde am Dienstagabend zum dritten Mal im dritten Duell 2001 eine Nummer zu groß. Trotz einer guten Leistung, für die selbst der brasilianische Bezwinger ein Lob aussprach. "Tommy hat sehr gut gespielt, ich hatte einfach mehr Glück. So eine Niederlage ist für ihn sicher bitter", erklärte Kuerten, der mit einem Einzug ins Halbfinale Andre Agassi (USA) wieder von der Spitze des Champions Race verdrängen könnte. Nach der Niederlage flog Haas nach Washington, wo er in der nächsten Woche spielt. "Ich habe gut gespielt, aber Guga war in den entscheidenden Momenten einen Tick besser", meinte Haas, der eine positive Bilanz zog: "Ich mache weniger Fehler, ich bin auf dem richtigen Weg, ein Aufwärtstrend ist zu sehen. Auf diese Leistung kann ich aufbauen." Pete Sampras ist nicht mehr unter den Top Ten
Während Haas zuversichtlich den US Open (27. August bis 9. September) entgegen blickt, scheint die Ära Pete Sampras endgültig vorbei. Der 29-Jährige musste sich in der zweiten Runde dem Spanier Alberto Martin 4:6, 4:6 geschlagen geben und wirkte anschließend resigniert. "Es ist frustrierend. Es ist wichtig, im Sommer gut zu spielen, um die US Open zu bestehen. Ich aber habe noch kein Selbstvertrauen", meinte Sampras, der am kommenden Sonntag seinen 30. Geburtstag feiert. In Partystimmung ist der vielleicht beste Tennisspieler aller Zeiten aber keineswegs. Im Champions Race ist der siebenmalige Wimbledonsieger erstmals seit dem 27. August 1990 nicht mehr unter den Top Ten vertreten. Der letzte Turniersieg liegt 13 Monate zurück, damals gewann er in Wimbledon seinen 13. Grand-Slam-Titel. "Man schläft einfach nicht gut, wenn man so viele Matches verliert. Da kann man noch so oft gewonnen haben, es ist einfach hart", erklärte Sampras geknickt. Steve Kramer, sid |
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Zuletzt geändert am 10. August 2001 12:25 von tea |
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