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Das heißeste Wochenende des Jahres

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Die Hitzewelle in Deutschland erreicht am Wochenende ihren vorläufigen Höhepunkt: Bei Temperaturen von bis zu 35 Grad rüsten sich Badeseen, Freibäder und Biergärten am bisher heißesten Wochenende des Jahres für einen Besucheransturm.

Die Hitzewelle hält auch in der kommenden Woche an, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagte. Allerdings steigt auch die Ozonbelastung: Vor allem im Süden und Westen werden kritische Werte erreicht. Ungewohnte körperliche Anstrengungen sollten vermieden werden.

DWD-Satellitenfoto

Bereits am Freitag kletterte die Quecksilbersäule weiter nach oben: Am wärmsten war es mit 33 Grad im Rhein-Main-Gebiet sowie an Neckar und Mosel - so heiß sei es in diesem Jahr bisher nur noch am 6. Juli gewesen, sagte DWD-Meteorologe Norbert Bonanati am Freitag. In weiten Teilen des Landes schien die Sonne, nur vereinzelt war es leicht bewölkt, wie der Wetterdienst Meteomedia in Bochum mitteilte. An Nord- und Ostsee sorgte dagegen ein kühler Seewind für Erfrischung.

Bis zu 35 Grad am Oberrhein

Am Samstag und Sonntag scheint dank Hoch "Fabiola" überall in Deutschland die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 27 Grad in Schleswig-Holstein und 35 Grad am Oberrhein. An der Küste ist es mit 23 bis 26 Grad nicht ganz so heiß. Vom Emsland über den Niederrhein bis zum Schwarzwald sorgen Wärmegewitter für Abkühlung. Auch abends und nachts ist es bei Werten zwischen 14 und 20 Grad noch angenehm warm. Bei Wassertemperaturen von 20 Grad an Nord- und Ostsee sowie 23 Grad an Badeseen lockt ein Sprung ins kühle Nass.

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Körperliche Arbeit vermeiden

Nach Darstellung des Umweltbundesamtes haben die Ozonwerte am Freitag an 5 Messstellen in Baden-Württemberg und Nordrhein- Westfalen den Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Am Wochenende sollen im Westen und Süden gebietsweise Werte bis 220 Mikrogramm erreicht werden. Kinder und empfindliche Menschen sollten körperlicher Arbeit und Ausdauersport im Freien meiden

Abkühlung nicht in Sicht

Am Wochenanfang bleibt es heiß. In Büros ohne Klimaanlage ist Schwitzen angesagt. Nur in den Alpen sind Wärmegewitter möglich. Am Mittwoch löst Hoch "Gilda" Vorgängerin "Fabiola" ab und bringt weiter trocken-warmes Sommerwetter nach Deutschland. Im Norden wird es etwas kühler. Erst zum Wochenende hin deutet sich der DWD- Prognose zufolge auch im Süden eine Abkühlung an.

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle riet DWD-Meteorologe Bonanati dazu, möglichst viel zu trinken - vor allem Mineralwasser und leichte Fruchtsäfte. Zudem sollte der Körper nicht zu sehr angestrengt werden.

dpa- Satellitenbild: DWD

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Zuletzt geändert am 27. Juli 2001 13:47 von aj

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