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Fr 27.07.2001
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Hochwasser in Polen: Elf Tote - Tausende Häuser unter Wasser:Die Lage bleibt weiter kritischKrakau - Auch am Freitagmorgen hat die Lage in den Hochwassergebieten im Süden und Südosten Polens nichts von ihrer Dramatik eingebüßt.
Tausende von Häusern standen unter Wasser, mehrere hundert Bauernhöfe waren überflutet, Dutzende von Straßen und Brücken wurden durch der Wassermassen der Weichsel und ihrer Zuflüsse zerstört oder schwer beschädigt. Die Zahl der Todesopfer in den vergangenen dreiTagen ist inzwischen auf elf gestiegen, berichtete der polnische Rundfunk. An der Weichsel in Südpolen und im Landesinneren waren Feuerwehr und Rettungsdienste waren pausenlos im Einsatz, um Uferbefestigungen mit Sandsäcken zu verstärken und Wasser aus Kellern und Häusern zu pumpen. Nicht überall waren ausreichend Sand, Pumpen und Schläuche vorhanden. Tausende Menschen in der Krisenregion hatten die Nacht in Behelfsunterkünften verbracht, andere weigerten sich, ihre vom Hochwasser bedrohten Ortschaften zu verlassen. An der Oder in Oberschlesien stiegen die Wasserstände wieder
Während sich in Südpolen eine neue Hochwasserwelle aufbaute, bahnte sich die Flut ihren Weg ins Landesinnere. Auch an der Oder in Oberschlesien stiegen die Wasserstände wieder. Die örtlichen Krisenzentren gingen am frühem Freitagmorgen aber davon aus, dass es dort zu keinen großen Schäden kommt. Auch für die ostdeutschen Odergebiete in Sachsen und Brandenburg besteht nach derzeitigen Erkenntnissen weiterhin keine Gefahr. Weltbank und Deutschland wollen helfen Die polnische Regierung hofft unterdessen auf internationale Hilfe. Es habe bereits erste Kontakte mit der Weltbank gegeben, berichtete der Rundfunksender "Radio RMF" unter Berufung auf einen Vertreter der Regierungskanzlei von Ministerpräsident Jerzy Buzek. Die deutsche Regierung habe Hilfe angeboten, hieß es weiter. dpa |
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Zuletzt geändert am 27. Juli 2001 11:18 von tea |
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