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Do 28.06.2001
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Chemikalien-Flasche mit Rohrreiniger platzte:Zehn Kinder bei Explosion verletztMeckenheim - Mehrere Jugendliche haben in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis) eine Flasche mit einer ätzenden Flüssigkeit in eine Kindergruppe gekickt und dabei zehn Kinder verletzt. Die 18- köpfige Gruppe war am Donnerstag auf dem Weg zu ihrem Kindergarten. Beim Versuch einer Erzieherin, die Flasche zurückzustoßen, sei das Gefäß mit einer kleinen Explosion zerborsten, berichtete die Polizei Bonn. Sie nahm kurz nach der Tat zwei rund zwölfjährige Jungen fest.
Drei verletzte Kinder wurden noch in Krankenhäusern behandelt. Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) machte sich vor Ort ein Bild von der Situation. "Wir sind insgesamt froh, dass es nicht noch ein schlimmeres Ende gegeben hat", sagte er nach einem Gespräch mit Bürgermeisterin Yvonne Kempen (CDU). Der Vorfall sei relativ glimpflich ausgegangen. Gemisch enthielt Rohrreiniger Nach Auskunft eines Notarztes enthielt das Gemisch möglicherweise Rohrreiniger. Die Kinder wurden mit Verätzungen und Verdacht auf Lungenschäden behandelt. Lebensgefahr bestand bei den Opfern nach Angaben der Polizei nicht. Die Ermittlungen ergaben, dass ein "unsachgemäßes Spiel von Kindern mit Chemikalien außer Kontrolle" geraten war. Die Explosion hatte sich am späten Vormittag auf dem Fußweg in der Nähe des katholischen Kindergartens ereignet. Großeinsatz für Rettungsdienste In der Siedlung Steinbüchel der 25.000-Einwohner-Stadt spielten sich dramatische Szenen ab. Unmittelbar nach dem Vorfall löste die Polizei Großalarm aus. Rettungsdienste aus dem gesamten Kreisgebiet waren im Einsatz. Gerüchte über einen Anschlag und lebensgefährlichen Verletzungen verunsicherten Eltern und Anwohner. Eltern versuchten zunächst vergebens versucht, nähere Auskünfte zu erhalten. Notfallseelsorger betreuten die Kinder psychologisch. dpa - Foto: dpa |
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Zuletzt geändert am 28. Juni 2001 18:32 von sab |
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