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So 24.06.2001

 Sport

   vom 24.06.01

Frauen-EM: DFB siegt 3:1 über Schweden
Leichtathletik-Eurocup: Frauen auf Silberkurs
Boom am Nürburgring: Händler lieben Schumi II
U-20-WM: DFB-Team steht im Achtelfinale
Rad-Wochenende: Zabel sieht schwarz
Bundesliga: Hektik an der Wechselbörse
2. Liga: Nur Bochum kauft kräftig ein
Wimbledon: Losglück für Haas und Kiefer
"Grazie Roma": Fans feiern ihren Meister
Bierhoff: Dieser Vertrag ist perfekt...


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Rad-Wochenende: Zabel sieht schwarz
Telekom glänzt bei Tour de Suisse

Radsport am Wochenende - Erik Zabel zum Doping-Geschehen:

"Sehe schwarz für meinen Sport"

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Klare Worte von Top-Sprinter Erik Zabel: Es gibt Doping - und es muss härter bestraft werden

Erik Zabel malt für die Zukunft des Radsports angesichts der anhaltenden Dopingspekulationen ein düsteres Szenario. "Man muss wohl schwarz sehen, wenn wir weiterhin wie Verbrecher behandelt und pauschal verurteilt werden."

Im Radsport werde nicht mehr gedopt als in anderen Sportarten auch, nur mit dem Unterschied, dass nirgendwo sonst solche Kontrollen wie beim Giro durchsetzbar wären. "Was die Justizbehörden in Italien gemacht haben, tut dem Radsport sicherlich nicht gut", sagte der 30-Jährige dem Berliner Tagesspiegel zwei Tage nach seinem Etappensieg bei der Tour de Suisse, wo der Telekomstar als Punktbester im "Maikäfer-Trikot" fährt.

Mit Ullrich einig: Rigorose Strafen nötig

Bei der Schuldzuweisung nahm Erik Zabel die Sportler nicht aus: "Das ist der andere Punkt, der mich schwarz sehen lässt für meinen Sport. Dass es offensichtlich immer noch Kollegen gibt, die betrügen und dabei sogar schwere gesundheitliche Schäden in Kauf nehmen. Da bin ich ganz nahe bei Jan Ullrich, der eine rigorose Bestrafung für diese Betrüger fordert."

Tour de Suisse: Winokurow bei Konijschew-Sieg Elfter

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"Wollen nicht jeden Tag in Richtung Gesamtsieg fahren": Team Telekom bei der Tour de Suisse

Am Samstag konnte sich Erik Zabel, fünfmaliger Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France, erwartungsgemäß nicht in Szene setzten. Die "Königs-Etappe" über 220,6 Kilometer hinauf zum Gotthard-Pass entschied der Russe Dimitri Konijschew im Alleingang für sich und distanzierte auch den zweimaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong (2:34 Minuten Rückstand) und Telekom-Profi Alexander Winokurow (3:41), der Elfter wurde. Zweiter wurde Giro-Sieger Gilberto Simoni vor seinem italienischen Landsmann Wladimir Belli, der damit das Goldtrikot des Spitzenreiters übernahm.

"Konijschew hat eine Riesenleistung gezeigt. Aber mit Rolf Aldag waren wir auch lange vorne vertreten. Außerdem liegen wir nach den Etappensiegen von Winokurow und Zabel ohnehin schon weit vorn. Wir wollen angesichts der Tour de France nicht jeden Tag mit aller Macht in Richtung Gesamtsieg fahren", sagte Telekom-Pressesprecher Olaf Ludwig.

Route du Sud-Auftakt: Voigt Etappensieger in Frankreich

Für einen deutschen Etappensieg sorgte der Berliner Jens Voigt vom französischen Rennstall Credit Agricole zum Auftakt der Route du Sud. Sechs Tage nach seinem Triumph im Finale bei der "Dauphine Libere" gewann der Gesamtsieger der Bayern-Rundfahrt die erste Etappe auf dem Rundkurs in Carcassone vor dem Franzosen Stephane Auge und Alexej Siwakow aus Kasachstan.

Katalonien-Rundfahrt: Vainssteins vor Teutenberg

Einen weiteren deutschen Sieg verhinderte der Lette Romans Vainsteins bei der Katalonien-Rundfahrt. Dort verwies der Straßenweltmeister auf dem dritten Teilstück Festina-Fahrer Sven Teutenberg aus Mettmann auf Rang zwei. Den Schlussspurt verpasste Telekom-Profi Danilo Hondo (Cottbus), dessen Berliner Teamgefährte Torsten Hiekman rund fünf Kilometer vor dem Ziel stürzte sich dabei eine Fleischwunde am Knie zuzog. "Nach dem Sturz haben wir etwas den Überblick verloren. Deshalb hat es auch beim Schlussspurt nicht geklappt", erklärte Telekom-Teamleiter Frans van Looy.

Michael Huppertz, sid

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Zuletzt geändert am 24. Juni 2001 13:07 von to

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