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Fr 15.06.2001

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64. CHIO von Deutschland: "Weltfest des Pferdesports"

Deutsche Reiter dominieren

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Weisse Andalusier: Auch Show und Schönheit gehören zum Weltfest des Pferdesports in Aachen

Aachen - Das "Weltfest des Pferdesports" in der Aachener Soers wird von den deutschen Reitern dominiert.

Zunächst gewann Mannschafts-Weltmeister Markus Beerbaum (Thedinghausen) auf ABC Charleston am Mittwoch den Preis von Europa und damit 30.000 Mark. Einen Tag später setzte sich im Preis von Nordrhein-Westfalen Team-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg/Ohm) auf Alpha Fighting im Preis von Nordrhein-Westfalen durch. Der Gestütsleiter aus Wäldershausen in Hessen kassierte 23.000 Mark. Zweiter wurde Markus Beerbaum (Thedinbghausen) auf Leena vor dem Holländer Jan Tops auf Grande Dame.

"Alpha entwickelt sich immer weiter. Ich habe ihn heute erstmals auf Tempo geritten", sagte Nieberg. Zwischen dem ersten und zweiten Sprung holte er mit einer riskanten Wende die entscheidenden Sekunden heraus. Wenige Stunden zuvor war Nieberg als Mitglied des neuen World Teams des Schweizers Erich Schulthess neben Weltmeister Rodrigo Pessoa (Brasilien), Olympiasieger Jeroen Dubbeldam (Holland) und Willi Melliger (Schweiz) vorgestellt worden.

Beerbaum und Nieberg für EM gesetzt

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Lars Nieberg auf Alpha - das kommende Glamourpaar des deutschen Springsports?

Für den Preis der Nationen am Freitag nominierte Bundestrainer Kurt Gravemeier die Team-Olympiasieger Marcus Ehning (Borken) auf For Pleasure, Franke Sloothaak (Borgholzhausen) auf Joli Coeur, Otto Becker (Mühlen) auf Cento und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf Gladdys. Für die Europameisterschaft in zwei Wochen in Arnheim/Holland sind bisher lediglich Ludger Beerbaum und Lars Nieberg gesetzt.

Dressur-Equipe: Verwirrung um Simons-de Ridder

In der Dressur ist das Durcheineinander für den Augenblick komplett. Im Grand Prix, erste von drei Prüfungen, widerlegte die aus der Aachen-Equipe verbannte Team-Olympiasiegerin Alexandra Simons-de Ridder (Aachen) ihre Kritiker. Nachdem sie wegen Erkrankung ihres Wallachs Chacomo nicht für das offizielle Team in der Kaiserstadt nominiert wurde, erreichte sie im Großen Preis auf Chacomo 1841 Punkte und damit weitaus mehr als die erstmals in die Equipe geholte Heike Kemmer (Isernhagen) auf Albano (1798). Den Sieg holte sich souverän Topfavoritin Ulla Salzgeber (Bad Wörrishofen) auf Rusty (1912), die damit auch den überlegenen Erfolg in der Nationenwertung perfekt machte.

Dieter Ludwig, sid

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Zuletzt geändert am 15. Juni 2001 09:23 von to

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