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Giro d'Italia: Tagessieg an Italiener Di Luca

Ullrich lässt die Spitze ziehen

Montevergine di Mercogliano - Bei der ersten Bergankunft des 84. Giro d'Italia hat Telekom-Star Jan Ullrich wie erwartet die Spitzenfahrer aus dem Blick verloren. Beim Italiener-Festival mit dem Sieg von Danilo Di Luca auf der 169 km langen vierten Etappe von Potenza nach Montevergine di Mercogliano kam der 27-Jährige als 81. erst mit 8:35 Minuten Rückstand ins Ziel. "Ich habe mich am Ende bewusst zurückgehalten", sagte der Olympiasieger.

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Jan Ullrich lässt sich auf der vierten Etappe über 169 Kilometer von Potenza zur Bergankunft in Montevergine im Regen am Schlussanstieg zurückfallen. Der Italiener Danilo di Luca gewann die Etappe.

Das Rosa Trikot übernahm der Italiener Dario Frigo mit zwölf Sekunden Vorsprung auf den Spanier Abraham Olano. Der bisherige Spitzenreiter Rik Verbrugghe (Belgien) büßte nach Sturz 4:40 Minuten ein. Aber auch Marco Pantani verlor an diesem Tag 32 Sekunden. Mit ihm zusammen erreichte sein Landsmann Roberto Sgambelluri als bester Telekom-Fahrer das Ziel.

"Der Rückstand zur Spitze ist mir egal, ich will mich noch etwas schonen", blickte Ullrich auf den 17 km langen "Gipfelsturm" ohne Frust zurück. "Ich wollte nicht zu früh ans Limit gehen, das wäre nicht gut, obwohl es manchmal schwer fällt, sich zu bremsen, wenn vorne die Post abgeht." Erst für die Schlusswoche allerdings kündigte er einen höheren Gang an: "Wenn die anderen sich ausgetobt haben, werde ich ein- oder zweimal attackieren."

Auf den letzten Metern

Den Sieg im 1.269 Meter hoch gelegenen Tagesziel am Mittwoch sicherte sich Di Luca auf den letzten Metern vor seinen Landsleuten Gilberto Simoni und Stefano Garzelli, dem Vorjahressieger. Als Siebter übernahm Frigo das Rosa Trikot von Verbrugghe, der es seit dem Prolog getragen hatte.

Den ersten ernst zu nehmenden Angriff des Tages hatte der Mexikaner Julio Perez Cuapio am Fuße des Schlussanstiegs gewagt. Nachdem er sich rund zehn Kilometer an der Spitze gehalten hatte, ereilte den 23 Jahre alten Jungprofi dann jedoch das Pech, als ihn ein Kettenriss jäh stoppte.

Am Donnerstag kehren die Fahrer ins Flachland zurück. Auf dem Programm steht die 229 Kilometer lange fünfte Etappe von Avellino nach Nettuno. Die Sprinter um den zweimaligen Etappensieger Danilo Hondo (Cottbus) vom Team Telekom und den Italiener Mario Cipollini können erneut auf einen Massenspurt hoffen.

sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 23. Mai 2001 17:43 von aj

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