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Mi 23.05.2001
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5:4 im Elfmeterschießen dank "bestem Torhüter der Welt"Bayern gewinnen den Europa-Pokal
Mailand - Nach einem Vierteljahrhundert ist der große Traum des FC Bayern im "Elfmeter-Krimi" von Mailand endlich in Erfüllung gegangen: Nach einem 5:4-Sieg im Elfmeterschießen über den FC Valencia im Finale der Champions League hielten die Bayern die begehrteste europäische Trophäe wieder überglücklich in den Händen. Held des Abends war Bayern-Keeper Oliver Kahn, der den entscheidenen Elfer von Mauricio Pellegrino abwehrte. Damit besiegte der deutsche Rekordmeister seinen Europapokal-Fluch von drei Final-Niederlagen und gewann erstmals seit dem Hattrick von 1974 bis 1976 wieder den wichtigsten europäischen Fußball-Wettbewerb. In zuvor wenig aufregenden 120 Minuten hatte Kapitän Stefan Effenberg (51., Handelfmeter) die frühe Führung der Spanier durch Gaizka Mendieta (2. ebenfalls Handelfmeter) zum 1:1 ausgeglichen - ein Ergebnis, das bis zum Ende Bestand hatte. Die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld feierte vier Jahre nach Borussia Dortmund am Ende verdient den sechsten Erfolg einer deutschen Mannschaft im Landesmeister-Cup. "Geschworen, den Pott zu holen"
Nach Rentenvertrag bis 2004: Ferrari macht Schumi zum Milliardär"Aus diesem Auto steigt man nicht einfach aus"
Monte Carlo - Ferrari hat Weltmeister Michael Schumacher zum ersten Sport-Milliardär gemacht. Die Gesamteinnahmen des 32 Jahre alten Kerpeners werden sich nach Ablauf des Rentenvertrages bei den "Roten" 2004 angeblich auf rund 1,2 Milliarden Mark belaufen. "Der sportliche Erfolg ist mir wichtiger als Geld", sagt Schumi vor dem Großen Preis von Monaco. Schumacher, der mit seiner Unterschrift endgültig immer wieder aufkommende Gerüchte über einen Wechsel zu McLaren-Mercedes aus der Welt schaffte, kann sich ein Leben ohne Ferrari offenbar nicht mehr vorstellen. Mehr Gehalt als der komplette Bayern-Kader
Woods "Weltsportler des Jahres" - Schumi Vierter
Monte Carlo - 400-m-Olympiasiegerin Cathy Freemann aus Australien und zum zweiten Mal in Folge Golf-Ass Tiger Woods aus den USA sind bei den Laureus Awards in Monaco zu den "Weltsportlern des Jahres" gewählt worden. Die deutschen Hoffnungsträger gingen dagegen leer aus. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher landete bei den Männern auf Platz vier, Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler musste in der Kategorie "Comeback des Jahres" US-Tennisspielerin Jennifer Capriati den Vortritt lassen. Der Weltranglistenerste Woods, der als erster Golfer gleichzeitig die Titel beim Masters, bei der US Open, der British Open und der US-PGA-Championship inne hat, setzte sich gegen den fünfmaligen Ruder-Olympiasieger Sir Steve Redgrave aus Großbritannien und den zweifachen Schwimm-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband aus den Niederlanden durch. sid - Foto: AP |
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Letzte Änderung: 23.05.2001 23:59 von IndexRobot
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