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So 13.05.2001
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Basketball: Leverkusen gegen Bonn im rheinischen DerbyTop-Hit im Playoff-HalbfinaleBayer Leverkusen gegen Telekom Bonn heißt der Top-Hit im Playoff-Halbfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft. Die rheinischen Rivalen absolvierten die Runde der letzten Acht mit drei Siegen im Schnell-Durchlauf. "Vize" Leverkusen siegte 90:72 über den Mitteldeutschen BC, Bonn wies StadtSport Braunschweig mit 89:74 in die Schranken und zog zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren ins Halbfinale ein. Meister Alba Berlin kann am Montag bei den Skyliners Frankfurt den in der "best-of-five"-Serie nötigen dritten Sieg einfahren. Die Berliner rehabilitierten sich zunächst für die überraschende 75:87-Niederlage am vergangenen Mittwoch in Frankfurt. "Diesmal haben wir auf einem konstant hohen Niveau gespielt. Ich hoffe, wir können es halten", sagte Alba-Coach Emir Mutapcic mit Blick auf das vierte Duell. Dafür verschafften sich die "Albatrosse" mit einer starken Vorstellung gehörigen Respekt und sorgten vor 4.105 Zuschauern schnell für klare Verhältnisse. Nur einmal kamen die Hessen bis auf sechs Punkte heran. Überragender Berliner war einmal mehr Wendell Alexis mit 25 Punkten. Bei den Gästen kam Tyron McCoy als Bester nur auf 15 Punkte. Frankfurts Trainer Stefan Koch zeigte sich besonders von "Iceman" Alexis begeistert, der mit sämtlichen fünf Dreier-Versuchen erfolgreich war: "Er ist für mich der beste Spieler der Bundesliga." "Das werden ganz andere Spiele" Einer der überragenden Akteure der laufenden Saison ist auch der Leverkusener John Best. 20 Punkte steuerte er zum dritten Erfolg gegen den Mitteldeutschen BC bei. Nur Alexander Lokmanschuk (27 Punkten) war in einem besseren Trainingsspiel für die Gastgeber erfolgreicher. Den Gästen halfen auch 35 Punkte von Clint Cole Harrison nicht. Bayer-Coach Calvin Oldham freut sich auf die Duelle mit Bonn: "Das werden ganz andere Spiele. Die Atmosphäre wird besser und die Hallen werden voll sein." Unterhaltsamen und teilweise hochklassigen Basketball erlebten 2.500 Zuschauer in der Bonner Hardtberg-Halle. Allerdings erwischten die Niedersachsen einen guten Start und führten zwischenzeitlich sogar mit 19 Punkten, bevor Bonn eine fulminante Aufholjagd startete und in Sinisa Kelecevic (26 Punkte) seinen herausragenden Schützen hatte. Der Amerikaner Mark Miller (18 Punkte) meinte: "Nach dem Rückstand haben uns als Team zusammengerauft und verdient gewonnen." sid |
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Zuletzt geändert am 13. Mai 2001 13:52 von aj |
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