Do 10.05.2001
|
 |
Bayern kommen nach Triumph gegen Madrid dem großen Ziel näher
"Jetzt wollen wir endlich den Pott"
|
| Dank nach oben: Sammy Kuffour. |
|
München - Aus den Lautsprechern dröhnte der Triumphmarsch aus "Aida", hinter der Südkurve flog laut knallend ein Feuerwerk in den Nachthimmel, und noch Minuten nach dem Schlusspfiff feierte das Münchner Publikum wie berauscht.
Trainer und Spieler des FC Bayern boten nach dem Einzug ins Endspiel der Champions League allerdings ein Kontrastprogramm zur allgemeinen Euphorie: Kein ausgelassener Jubel, sondern schnell die Rückbesinnung auf das Wesentliche, auf den 23. Mai, auf Mailand, auf den FC Valencia - auf den "Pott". "Nach 25 Jahren steht er uns wieder zu"

Eishockey-WM: An den Finnen zerbrach das "Wunder"
Bitteres Ende im Viertelfinale
|
Als wolle er sich entschuldigen: Dabei haben die Jungs von Trainer Hans Zach die größte Erfolgsgeschichte seit Jahren erlebt
|
Köln - Das deutsche "Eishockey- Wunder" endete im WM-Viertelfinale. Die Nationalmannschaft von Bundestrainer Hans Zach scheiterte mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1) an Ex-Weltmeister Finnland und verpasste damit zum dritten Mal nach 1993 und 1996 nur knapp den Kampf um die Medaillen.
Während die Eishockey-Cracks aus dem hohen Norden weiter ihren zweiten Titel nach 1995 im Visier haben, verabschiedete sich das junge Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) als Achter aus der Heim-WM und verbuchte damit den größten Erfolg seit fünf Jahren. Bezeichnenderweise feierten die deutschen Fans ihre Mannschaft schon vor dem Ehrentreffer durch Tobias Abstreiter von den Kassel Huskies zwei Minuten vor Schluss mit der Erfolgshymne "Oh, wie ist das schön"

Ulms Achterbahnfahrt endet in der Regionalliga
 |
| Das waren noch Zeiten: Vor zwei Jahren feierten die Fans den Aufsteig in dei Bundesliga. |
|
Ulm - Die vogelwilden Ulmer "Spatzen" sind reif für einen Eintrag ins Guinness-Buch der Negativ-Rekorde. Nach der 0:5- Pleite beim SV Waldhof Mannheim steht der Zweitligist zwei Spieltage vor Saisonende als zweiter Absteiger nach dem Chemnitzer FC fest und sorgt damit für ein Novum im deutschen Profifußball: Nonstop von der Regionalliga in die Bundesliga und wieder zurück - das hat noch kein Verein geschafft. "Wir alle haben Fehler gemacht", räumt Manager Erich Steer unumwunden ein. Mannschaft ist heillos zerstritten

|
 |
|