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Mi 02.05.2001
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Tischtennis-WM: Deutschlands Männer auf Erfolgskurs - Alle Frauen rausErfreuliche Bilanz dank LosglückOsaka - Eine neue Männer-Herrlichkeit tröstet die deutschen Tischtennis-Asse bei der WM in Osaka über das zumindest vorläufige Ende des einstigen "Fräulein-Wunders" hinweg. Mit fünf Spielern in der Runde der letzten 32 verbuchte der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) durch Jörg Roßkopf und Co. bei den Herren seine beste Einzel-Gesamtbilanz in der 75-jährigen WM-Geschichte. Dagegen findet nach dem Drittrunden-Aus von Nicole Struse und Jie Schöpp erstmals seit 1991 ein WM-Achtelfinale im Damen-Einzel ohne DTTB-Beteiligung statt.
Da zudem die Doppel Jörg Roßkopf/Lars Hielscher sowie Nicole Struse/Elke Schall im Achtelfinale ausschieden, sind die "fünf Musketiere" bei den Herren in Japan die letzten Trümpfe des DTTB. "Das ist ein Superergebnis" "Fünf Herren in Runde drei - das ist ein Superergebnis", kommentierte Ex-Europameister Roßkopf (Gönnern) den überraschenden Durchmarsch. Nur Weltmeister China mit sechs Drittrunden-Teilnehmern ist noch stärker im Kampf um den Achtelfinal-Einzug vertreten. Roßkopf betrachtete das Ergebnis auch als Bestätigung für die Möglichkeiten im zurückliegenden Mannschaftsturnier: "Ohne das Pechlos China fürs Viertelfinale hätten wir eine Medaille geholt, jetzt aber haben wir einmal auch eine günstige Auslosung und zeigen, was wir können." Der mit 3:1 gegen den Norweger Istvan Moldovan siegreiche Roßkopf erwartete denn auch weitere Erfolge von Timo Boll (Gönnern), Peter Franz (Ochsenhausen), Torben Wosik (Frickenhausen), Lars Hielscher (Jülich) und sich selbst: "Ich denke, dass wir Chancen haben, einen oder auch zwei unter die besten 16 zu bringen." Unglückliches Aus im Doppel Im Doppel jedoch verpasste der Ex-Weltmeister mit Hielscher beim 21:23 im dritten Satz gegen die französischen Olympia-Dritten und Europameister Patrick Chila/Jean-Philippe Gatien ebenso das Achtelfinale wie die früheren Europameisterinnen Struse/Schall (Kroppach/Coesfeld) beim 1:2 gegen Weltmeisterinnen und Olympiasiegerinnen Wang Nan/Li Ju (China). Roßkopf/Hielscher vergaben einen Matchball und Struse/Schall beim 22:20 im ersten Durchgang zwei Satzbälle. "Wir haben Perspektive", meinte Roßkopf. Von Florian Remark, sid - Foto: AP |
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Zuletzt geändert am 2. Mai 2001 15:12 von sab |
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