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Grand-Prix-Finale: Stelldichein der Olympia-Asse

Geldregen für Heike Drechsler

Doha - Olympiasiegerin Heike Drechsler stand knapp eine Woche nach ihrem Gold-Sprung von Sydney beim Grand-Prix-Finale in Doha im Geldregen. Die 35 Jahre alte Thüringerin durfte sich nach ihrer windunterstützten Siegweite von 7,07 m ebenso über 50.000 Dollar Prämie für den Disziplin-Triumph freuen wie zwei weitere Deutsche, denen beim großen Zahltag der Leichtathletik-Saison die Revanche für Sydney glückte:

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Sie holte sich den Gesamtsieg:
Speerwerferin Trine Hattestad.

Stabhochspringer Tim Lobinger und Diskuswerferin Frank Dietzsch verwiesen jeweils die Olympiasieger auf Rang zwei. Insgesamt wurden im Scheichtum Katar 3.388.000 Dollar an Prämien ausgeschüttet.

Hattestad reichte
Platz zwei

Jeweils 200.000 Dollar für Grand-Prix-Gesamtsieg sicherten sich die Olympiasieger Angelo Taylor aus den USA und Trine Hattestad aus Norwegen beim ersten Triumph einer Speerwerferin. Taylor gewann in 48,14 Sekunden auch die Schlussetappe über 400 m Hürden, Weltrekordlerin Hattestad reichte Platz zwei mit 65,86 hinter der nur um einen Zentimeter besseren Kubanerin Sonia Bisset, die in Sydney Rang fünf hinter der Leverkusenerin Steffi Nerius (in Doha Fünfte mit 62,84) belegt hatte.

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Pflicht erfüllt: Marion Jones gewann
die 100 Meter in 11,00 Sekunden.

Drechslers Sieben-
Meter-Sprung

"Es war ein schönes Gefühl, mal wieder über die Sieben-Meter-Marke zu fliegen. Das habe ich lange vermisst", meinte Heike Drechsler: "Schade bloß, dass der Rückenwind ein wenig zu stark war." Hinter der viermaligen Europameisterin und zweimaligen Weltmeisterin belegten die US-Amerikanerin Dawn Burrell (6,99) und Spaniens Weltmeisterin Niurka Montalvo (6,87) die weiteren Plätze vor der Olympiazweiten Fiona May aus Italien (6,72). Marion Jones, die in Sydney Weitsprung-Bronze geholt hatte, begnügte sich nach fünf Medaillen in Sydney mit dem 100-m-Sieg in 11,00 Sekunden.

Lobinger gewann gegen Olympiasieger

Dem Kölner Tim Lobinger reichten im Khalifa-Stadion 5,70 m zum Stab-Triumph über US-Olympiasieger Nick Hysong, der wie der drittplatzierte Südafrikaner Okkert Brits 5,60 m meisterte. In Sydney war Lobinger noch auf Rang 13 abgestürzt. Der Olympiavierte Michael Stolle aus Leverkusen wurde Fünfter mit 5,40 m.

Trotz ihrer Knieprobleme gewann die Neubrandenburger Weltmeisterin Franka Dietzsch acht Tage nach ihrem enttäuschenden sechsten Platz von Sydney die Revanche im Diskuswurf der Frauen mit 65,41 m vor Russlands Olympiasiegerin Ellina Zwerewa, die auf 63,96 m kam.

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Geändert am 6. Oktober 2000 10:04 von sab
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